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Drei Treffer für Eva-Maria Zwingelstein in Dortmund

Long Cross und Paradise empfehlen sich

Dortmund 6. Februar 2016

Der erste Leckerbissen stand am Samstag in Dortmund gleich im ersten Rennen auf der Karte, denn in der Altersgewichtsprüfung über 1800 Meter traf das reelle Gruppepferd Diplomat auf den im Ausgleich I beheimateten Wöhler-Schützling Long Cross. Beide sollten sich in diesem Rennen Kondition für anstehende Starts in Katar, bzw. St. Moritz holen.

Die Wetter hatten den im Besitz von Jaber Abdullah stehenden Long Cross klar favorisiert, denn der Cape Cross-Sohn ging unter Stalljockey Eduardo Pedroza als 13:10-Favorit auf die Reise, und wurde dieser Rolle mit einem hochüberlegenen 16-Längen-Sieg über Erika Mäders Twain auch vollauf gerecht, während Diplomat ohne Möglichkeiten war, und weitere 15 Längen hinter dem Zweiten als Dritter im Feld von vier Pferden über die Linie kam. Dass die Sonntagsrennen in St. Moritz, wo Long Cross nun den Großen Preis in 14 Tagen ansteuern soll, abgesagt wurden, bereitet Trainer Andreas Wöhler, der persönlich vor Ort war, um sich seinen Schützling anzusehen, keine Sorgen. „Ich habe die Wettervorhersagen für die kommenden Wochenenden gesehen, das sieht gut aus“, so der Ravensberger Trainer.

Auch das zweite Altersgewichtsrennen, dieses führte über 2500 Meter, sah mit der von Waldemar Hickst trainierten Paradise eine haushohe Favoritin. Und auch die Samum-Tochter des Gestüts Karlshof, die Kandidatin für den Gold Cup Ende März in Dubai ist, wurde ihrer Favoritenrolle (11:10) vollauf gerecht. Auch wenn sie unter Marc Lerner im Ziel „nur“ einen Vorteil von 12 Längen auf die zweite Eliza hatte, war sie eine völlig ungefährdete Siegerin. Ihren nächsten Start soll die Vierjährige in Deauville bestreiten, und dann, wenn sie eingeladen wird, nach Dubai gehen.

Für einen Paukenschlag am Toto sorgte die von Toon van den Troost in Belgien trainierte Crystal Doll, die unter Ersatzjockey Michael Cadeddu zur Sensationsquote von 528:10 den Ausgleich IV über 1200 Meter gegen den Favoriten Sameer gewann. Für die sechsjährige Tertullian-Tochter war es der erste Sieg überhaupt. Für ihren Trainer war es an diesem Abend jedoch nicht der einzige Sieg, denn mit dem von Stephen Hellyn gerittenen Master Dan (108:10) stellte er auch den Sieger im Ausgleich IV über 1950 Meter.

Auf sogar drei Siege brachte es auch die in den letzten Wochen sehr erfolgreich agierende Eva-Maria Zwingelstein, denn sie führte nicht nur Dr. Andreas Boltes Ismay (25:10) im Ausgleich IV über 2500 Meter zum Sieg, sondern gewann mit Horst Rudolphs Pissarro, auf den es am Toto genau 100:10 gab, auch den Ausgleich III über 2500 Meter, in dem Liro und Entourage die Plätze zwei, bzw. drei belegten, und schließlich zu guter Letzt auch noch den zweiten 1200 Meter-Ausgleich IV, in dem sie Mario Hofers Bahnspezialisten Emirati Spirit als Sieger vor Square Lamartine und Saldaria über die Linie brachte.

Auch im zweiten Ausgleich III, dieser führte über 1700 Meter, siegte nicht der Favorit, denn Erika Mäders Dreamworks musste sich unter Robin Weber Sascha Smrczeks Bombelli (Andre Best, 56:10) geschlagen geben. Der PMU-Umsatz war dank der zeitgleich stattfindenden Rennen in Vincennes am Samstagabend sehr gut.

 

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