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Rogue Runner bei Platz acht mit viel Pech

Deutsches Meydan-Duo ohne Fortune

Dubai 11. Februar 2016

Hochspannung herrschte am Donnerstag bei den deutschen Turffans. Denn gleich zwei Pferde aus Deutschland gaben sich bei einem weiteren Renntag des Dubai World Cup Carnivals auf dem Meydan-Kurs in dem Wüsten-Emirat die Ehre.

Den Anfang machte der von William Mongil für den Stall 5-Stars vorbereitete Spend the cash. Der bei seinem ersten Dubai-Auftritt auf Rang elf – allerdings bei knappen Abständen – eingekommene Adlerflug-Sohn konnte nun unter Wayne Smith in einem 175.000 Dollar-Handicap über 2.435 Meter der Grasbahn allerdings keinen Eindruck machen.

Von vierter, fünfter Position aus gab sich der 340:10-Außenseiter auf der Zielgeraden früh geschlagen und landete nur auf dem achten und damit vorletzten Rang. Sein Jockey stellte am Ende seine Bemühungen ein, als er sah, dass es nichts mehr zu gewinnen gab.

Mehr als sicher setzte sich der von Südafrika-Startrainer Mike de Kock gesattelte Schimmel Liquid Mercury als 18:10-Favorit unter dem französischen Champion Christophe Soumillon gegen Code Of Honor und den lange mit Vorsprung führenden Sugar Boy durch. Der von der Stiftung Gestüt Fährhof gezogene Quarterback wurde Fünfter.

Der andere Hoffnungsträger bestritt das abschließende 110.000 Dollar-Handicap über 1.800 Meter auf Gras: Rogue Runner, im Besitz des Kölner Renn-Vereins-Präsidenten Eckhard Sauren stehender Katar-Derby-Gewinner. Mit Eduardo Pedroza im Sattel galt der King’s Best-Wallach aus dem Stall von Mario Hofer als 130:10-Chance und wurde Achter.

Rogue Runner hatte das Rennen an ca. achter Position aufgenommen und erreichte im 14er-Feld auch an ähnlicher Stelle die Gerade. In noch guter Haltung hatte er am inneren Flügel kaum Raum zur Entfaltung und wurde zumindest irritiert. Daraufhin war der Schwung weg und Rogue Runner unter Wert geschlagen.

Der Sieg ging wieder einmal an ein von Saeed bin Suroor aufgebotenes Pferd. Der Favorit Musaddas (J. Doyle) hatte den einzigen ernsthaften Verfolger Dormello stets im Griff. Der Südafrikaner Golden Soul erkämpfte sich Rang drei.





 

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