Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Gast aus Belgien bestätigt in Dortmund den vorausgegangenen Sieg

Master Dan zum Zweiten

Dortmund 17. Februar 2016

Die beiden Reisen nach Dortmund im Monat Februar haben sich gelohnt. Das wichtigste Handicap am heutigen PMU-Abend in Wambel wurde nämlich eine sichere Beute des belgischen Gastes Master Dan, der vor genau 11 Tagen bereits in Dortmund erfolgreich gewesen war. Mit Stephen Hellyn im Sattel machte der Schützling von Trainer Toon van den Troost unter den Farben Eugene Vancamelbeke gegen den sich wieder ankündigenden Lokalmatador Elgin und den Favoriten Pleasantpathfinder heute nun ein Dortmunder Doppel komplett.

Letzterer endete zwar noch gut, aber viel spät, um den nach seinen zwei vorherigen Siegen in Folge allgemein erwarteten Hattrick auch vollenden zu können. Die Endabrechnung im Preis der beheizten Glastribünen lag stets nur zwischen Master Dan und Elgin, selbst wenn der am Start einmal mehr äußerst schwierige 19:10-Favorit zuletzt noch auf Tuchfühlung zu beiden Protagonisten gekommen war. Für Master Dans Jockey gab es anschließend gleich zweifache Gratulationen, da Stephen Hellyn heute auch Geburtstag feierte. Der beim Publikum sehr geschätzte Belgier ist jetzt ein frisch gebackener „Dreißiger“.

Aber auch Toon van den Troost durfte sich etwas später noch doppelter Glückwünsche erfreuen, denn er sattelte in der ersten Programmhälfte zudem die zuletzt als 528:10-Sensationsiegerin für Furore sorgende Stute Crystal Doll noch ein weiteres Mal erfolgreich. Jetzt im Preis von Wambel, der lange reserviert schien für den Hoppegartener Hengst Presence. Bis dann Michael Cadeddu der Tertullian-Tochter noch ungeahnte Reserven entlockte und auch der am Start nachgeklappte Favorit Square Lamartine besser anfasste. Nach einer schlechten Anfangsphase stieß er immerhin noch bis auf den Ehrenplatz vor. Mehr war einfach nicht drin, denn Professor Rolf Petrus Dollevoets Crystal Doll erfreute sich ganz vorne frühzeitig endgültiger Sicherheit. Platz vier eroberte sich die Stute Platz da.

Bereits das einleitende Restaurant Hufeisen-Rennen war übrigens eine alleinige Angelegenheit eines Formpferdes gewesen. Dabei wurde der Wallach Duke of Dunton, im Besitz und trainiert von Michael Alles, auch durch einen wirklich sehenswerten Schlussakkord der Stute Abstynencja nicht mehr gefährdet, während hinter dem unter Daniele Porcu früh in Front gezogenen Sieger auf Platz drei noch Nightdance Prince einlief, der seine jüngste enttäuschende Vorstellung damit schnell zu korrigieren verstand.

Der Lauf der Formpferde blieb auch im www. german-racing.com-Rennen ungebrochen. Nach vier Platzierungen bei den letzten vier Versuchen machte nämlich jetzt auch Nina Schneiders Stute Eliza endlich einmal Nägel mit Köpfen, wobei sich die von Marco Klein betreute Dai-Jin-Tochter in der Hand von Francesco Da Silva gegen Quadrille und Izodar behauptete.

Vor dem www.germatote.de-Rennen kursierte dann unüberhörbares Stallgeflüster durch die Reihen der Besuche. Überall war zu vernehmen, dass die Debütantin Petite Duchesse das Zeug dazu zu habe, sich auf Anhieb erfolgreich durchzusetzen. Was dann auch so kam; die von Ian Ferguson gerittene Stute im Besitz und aus der Zucht des Gestüts Hachtsee wurde von ihrer Trainerin Yasmin Almenräder tatsächlich perfekt präpariert vorgestellt - und alle anderen hatten zeitig das Nachsehen, wovon Fuscano und der Außenseiter Geographical noch am weitesten kamen. Was das tatsächlich eindrucksvolle Debüt nun in Pfund und Kilo wert war, bleibt abzuwarten. Der Eindruck war jedenfalls sehr gut; die nächsten Starts der ebenfalls vom Derby-Sieger Dai Jin stammenden Schimmelstute werden vermutlich bald schon für ein genaueres Bild sorgen können.

Danach war auch schon das nächste Formpferd an der Reihe. Denn Lord Avonbrrok, trainiert und im Besitz von Volker Röhrig, brauchte sich hinsichtlich der diesjährigen Vorleistungen ebenfalls nicht zu verstecken. Vom Franzosen Marc Lerner geritten, brachte er im www.galopp-in-dortmund.de –Rennen gegen den Außenseiter Wisewit und den stärker beachteten Pacho Villas seinen zweiten Saisonerfolg sicher unter Dach und Fach.

Und ebenso ließ sich der Bahnspezialist Emirati Spirt zum Finale im „Auf Wiedersehen am 2.März 2016-Rennen“ nicht lumpen. Die bei seinem jüngsten und  bereits viertem Dortmunder Sieg schon im Sattel des New- Approach-Sohn gesessene Eva-Maria Zwingelstein machte nun auch seinen fünften Sieg auf dem Wambeler Kurs perfekt. Cassilero und Saldaria, die zuletzt noch Zweite wurde und überraschend zur Bahnfavoritin avanciert war, mussten gegen den Hofer-Schützling des Stalles GHB Mitte der Geraden endgültig passen, nachdem beide zuvor einige durchaus gute Momente verbucht hatten.


 

Weitere News

  • Einigung der Rennvereine über eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“, 6 Rennen werden in ein Punktwertungssystem eingeschlossen

    Rennbahnen in Dresden, Magdeburg und Leipzig starten Mitteldeutsche Galoppserie

    Dresden, Leipzig, Magdeburg 20.01.2017

    Der Dresdener Rennverein 1890 e.V., der Leipziger Reit-­ und Rennverein Scheibenholz e.V. sowie der Magdeburger Renn-­Verein e.V. werden in diesem Jahr erstmals miteinander kooperieren und gemeinsam eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“ ins Leben rufen.

  • Erster Renntag in Wambel im neuen Jahr

    Dortmund 18.01.2017

    Am kommenden Samstag beginnt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit einigen Neuerungen die Galoppsaison 2017. Acht Rennen stehen auf dem Programm, erster Start ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Das gastronomische Angebot ist weiter verbessert und der Dortmunder Rennverein bietet auch eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro.

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm