Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Schiergens Hengst Ross startet am 18. Februar erneut in Meydan

Mehr Fortune wäre gut

Dubai 17. Februar 2016

Was der deutsche Hengst Ross morgen in Dubai vor allem braucht, ist schnell auf einen Punkt gebracht: nämlich etwas mehr Fortune als zuletzt bei seinem Debüt auf der Rennbahn Meydan in einem Ausgleich mit dem Titel „Terrace Brunch at Meydan“. Dabei landete der Vierjährige des Stalles Domstadt zwar immerhin noch auf dem vierten Platz, doch hatte Ross alles andere als einen glücklichen Rennverlauf. „Range Rover Sport“ firmiert nun das Handicap, das er am 18. Februar in Angriff nimmt. Trainer Peter Schiergens Stalljockey Andrasch Starke reist dafür eigens in die Vereinigten Emirate, um den Acclamation-Sohn bei seinem zweiten Auftritt in Meydan um 17.10 Uhr über den Dirt-Kurs zu bringen.

Dabei geht es über 1.600 Meter, und die Gesamtdotierung beträgt umgerechnet 109.416 Euro. Elf Gegner stellen sich Ross, unter anderem auch wieder der von Doug Watson trainierte US-Hengst Cool Cowboy, der Gewinner beim Emirates-Debüt von Ross am 18. Januar. Mit Patrick Dobbs im Sattel trifft er den Gast aus Deutschland nun um ein Kilo ungünstiger wieder.

Doch die Hoffnungen, dass der von Dr. Till Grewe gezogene Ross durchaus in der Lage ist, selbst gegen den vermutlich eindeutigen Bahnfavoriten den Spieß umzudrehen, basieren weniger auf diesen zwei Pfund, um die er jetzt besser steht. Vielmehr war es auch dem dortigen Heer der Experten natürlich nicht entgangen, dass Ross unter Adrie de Vries trotz allen Pechs eine durchaus beachtliche erste Visitenkarte in Dubai abgeben konnte und er daher jetzt als einer der Mitfavoriten angesehen werden muss.

Dass der Schiergen-Schützling ein äußert talentierte Sandbahnspezialist ist, offenbarte sich gegen Ende der vergangenen Saison bei zwei erfolgreich verlaufenden Starts in Deauville. Mitte Oktober hatte er hier erst den Prix du Saubouas gewonnen, ehe der Kölner Hengst sich im Dezember dann noch auf Listenebene im Prix Luthier gegen nicht weniger als 15 Gegner durchzusetzen verstand.



 

Schlagworte zum Artikel

Champions League

Weitere News

  • Top-Hoffnung für das Englische Derby 2019 genannt

    Sohn der deutschen Wunderstute Danedream

    Epsom 14.12.2017

    338 einjährige Pferde wurden am Mittwoch für das Englische Derby 2019 in Epsom genannt. Dazu gehört mit Faylaq ein von Dubawi stammender Sohn von Deutschlands Wunderstute Danedream. William Haggas trainiert den Hoffnungsträger. Als Nachkomme des führenden Beschälers Dubawi, der solche Cracks wie Postponed, Al Kazeem oder Dartmouth stellte, aus der deutschen Arc-Gewinnerin gelten ihm natürlich besondere Ambitionen.

  • Glenview Stud ist die neue Heimat des klassischen Siegers

    Karpino wird Deckhengst in Irland

    Irland 14.12.2017

    Karpino, bislang im Besitz von Katar-Scheich Fahad Al Thani stehender Cape Cross-Sohn, hat seine Rennkarriere beendet und wird Deckhengst im Hindernissport im Glenview Stud in Irland. Unter der Regie von Trainer Andreas Wöhler blieb er bei nur drei Starts ungeschlagen, darunter im Dr. Busch-Memorial in Krefeld und im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen in Köln (mit annähernd fünf Längen Vorsprung).

  • Verein Deutscher Besitzertrainer fördert auch 2018 den Galoppsport

    Bad Harzburg 14.12.2017

    Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2018 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 400 Vereinsmitglieder.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm