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Schiergen-Schützling Ross beim zweiten Dubai-Start unplatziert

Nie zwingend genug

Dubai 18. Februar 2016

Nach einem sehr guten, aber summa summarum auch recht unglücklichen ersten Start beim Meeting in Meydan im Januar ging Stall Domstadts Hengst Ross heute nun als einer der Mitfavoriten bei seinem zweiten Versuch in Dubai in ein Handicap mit dem Titel „Range Rover Sport“. Der Schiergen-Schützling hatte diesmal aber mit der engeren Entscheidung nie etwas zu tun. Unter Asterblüte-Stalljockey Andrasch Starke endete der Acclamation-Sohn lediglich auf dem siebten Rang.

Der Vierjährige nahm den insgesamt mit umgerechnet 109.416 Euro dotierten Meilentest auf Dirt innen und zunächst in hinteren Regionen auf und brachte sich dann auch im Einlauf für einen Moment gut in Stellung, doch blieb es letztlich bei dieser guten Szene. Um weiter nach vorne durchzudringen, reichte es nicht mehr.

Die engere Entscheidung fand folglich ohne den deutschen Gast statt, und am Ende gab es durch Hamdan Al Maktoums zweite Farbe Maftool einen Überraschungssieg. Unter Dane O’Neill beherrschte der Sohn des Amerikaners Hard Spun zuletzt knapp, aber erkennbar die Szene vor Cool Cowboy, dem Gewinner beim Emirates-Debüt von Ross am 18. Januar. Dritter wurde der Südafrikaner Prayer For Relief.

Auf Platz vier folgte American Hope, hinter dem dann Munaaser und Footbridge in totem Rennen vor Ross das Ziel passierten. Der Richterspruch lautete: halbe Länge, Hals sowie zweimal Kopf, totes Rennen und ein-ein-Viertel Länge. Die Zeit des Siegers betrug 1:37, 15 Minuten.

Der von Mohammed Al Muhari trainierte Sieger war Saisondebütant. Seinen letzten Vorjahresstart hatte er im türkischen Veliefendi im September im Bosporus Cup als Zweiter hinter dem von Luca Cumani trainierten Engländer Conneticut absolviert.

Noch mehr Eindruck als er machte nur eine halbe Stunde später sogar Godolphins Wallach Tryster als weiterer Jahresdebütant. Der von Charlie Appleby in glänzender Verfassung herausgebrachte Shamardal –Sohn hatte sich im vergangenen Jahr vor allem als All-Weather-Spezialist einen guten Namen erworben. 

So wie er jetzt aber unter William Buick in den Dubai Millennium Stakes (Gruppe III, umgerechnet 182. 360 Euro Gesamtdotierung und 2.000 Meter) mit den platzierten Haafaguinea, der nebenbei von Frederik Tylicki geritten wurde, und Meadow Creek sowie auch allen anderen auf Gras umsprang, hatte fast Züge einer regelrechten Demonstration, was normalerweise noch einiges mehr für die weitere Zukunft von ihm erwarten lässt.

 
 

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