Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Inständiges Hoffen auf kältere Temperaturen in St. Moritz

Launische Wettergötter

St. Moritz 19. Februar 2016

Was am Sonntag passiert, ob überhaupt Rennen in St. Moritz stattfinden können, bleibt nach wie vor höchst unsicher. Ob notgedrungen wieder nur auf die 800-Meter-Piste als Ersatzlösung zurückgegriffen werden kann, weiß kurz vor dem Grand-Prix-Tag aber auch noch keiner so richtig. Das Management des „White Turf“ ist in diesen Tagen wirklich nicht zu beneiden. Schon in den letzten Wochen bekam es bereits die Launen der Wettergötter zur Genüge zu spüren. Auch unmittelbar vor dem Gübelin 77. Großen Preis von St. Moritz am 21. Februar hat sich die Situation in keiner Weise grundlegend verändert. Es herrscht weiterhin große Ungewissheit – aber auch die inständige Hoffnung auf spürbar niedrigere Temperaturen, zumal ja für das Engadin tatsächlich eine Kaltfront angekündigt ist.

Ob sie allerdings noch pünktlich ankommt, bleibt abzuwarten. Nachdem der erste geplante St. Moritz-Termin komplett abgesagt werden musste und beim zweiten Renntag lediglich auf einem 800-Meter-Stück der Bahn galoppiert werden konnte, ist weiterhin Skepsis angesagt.

Dass die erheblich verkürzten Rennen mehr nur reinen Unterhaltungswert besaßen, als dass es sich um Leistungsprüfungen im Sinne der Ausschreibungen handelte, darin ist man sich auch in der Eidgenossenschaft weitgehend einig. Trotz weiterhin dicker Fragezeichen in der viel zu warmen Luft über dem Moritz-See zieht man bei  der Präparierung des Geläufs zurzeit alle Register. Man macht möglich, was möglich ist, doch ohne die notwendigen Kältegrade stößt auch das erfahrene und eingespielte Pistenteam an die Grenzen seiner Künste.

Eine finale Entscheidung soll nach derzeitigen Informationen aus der Schweiz erst am Sonntagmorgen fallen, selbst wenn sich sogar am Samstag möglicherweise bereits abzeichnet, dass eventuell rein gar nichts gehen sollte.

Komplett aus dem Programm genommen wurde aus Sicherheitsgründen bereits das Skikjöring, womit die fünf aus der Bundesrepublik hierfür bereitstehenden Starter unverrichteter Dinge nach Hause fahren müssen.

Wie und was mit dem mit insgesamt 111.111 Franken dotierten Gübelin Großen Preis von St. Moritz passiert, bleibt bis zur endgültigen Entscheidung  am Sonntag  also noch offen. Als Favorit gilt allgemein Jaber Abdullahs Hengst Long Cross aus Andreas Wöhlers Gütersloher Quartier, der unter Eduardo Pedroza antreten soll. Für die große 2.000-Meter-Aufgabe(?) hat der Fünfjährige noch Anfang Februar auf Sand einen erfolgreichen Schlussgalopp in Dortmund absolviert und sich unter Rennkonditionen den letzten Schliff geholt.

Die Listenprüfung ist darüber hinaus Ziel von drei Schützlingen von Trainer Christian Freiherr von der Recke, der Simba (Jozef Bojko), Jungleboogie (René Piechulek) und Interior Minister (Alexander Pietsch) unter Order hat.  Zum bundesdeutschen Aufgebot gehört außerdem der von John D. Hillis trainierte High Strung (Darrel Moffat).

Von-der-Recke-Starter, die für das Rahmenprogramm vorgesehen sind, wären dann noch: Renny Storm (Alexander Pietsch), From Frost (Alexander Pietsch), Maxim Gorky (Jozef Bojko) und Gild Master (Alexander Pietsch). Auch die siebenjährige Stute Tweet Lady (Rebecca Danz) aus dem Bestand von Besitzertrainer Bernhard J. Friesdorf besitzt für den Sonntag in St. Moritz noch ein Engagement.





 

Schlagworte zum Artikel

Weitere News

  • Rennreiterlehrgang in Honzrath

    Honzrath 28.03.2017

    Der Verband Südwestdeutscher Rennvereine e.V. veranstaltet mit der Unterstützung der Mehl-Mülhens-Stiftung vom 30. März bis 2. April 2017 im saarländischen Honzrath einen Rennreiterlehrgang mit 12 Teilnehmern aus ganz Deutschland.

  • Mitgliederversammlung des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine (VSR) mit Ehrung der Champions

    Klaus Wilhelm weitere drei Jahre Präsident

    Zweibrücken 27.03.2017

    Im Restaurant Hannes in Winterbach-Niederhausen (bei Zweibrücken) fand am Samstag (25. März) die 90. Mitgliederversammlung des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine (VSR) statt. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde Klaus Wilhelm für weitere drei Jahre einstimmig als Präsident des Verbandes bestätigt. Ihm zur Seite stehen Ulrich Heinz (Vize-Präsident), Jürgen Braunagel (Geschäftsführer) und Erwin Peifer (Schatzmeister). Die bisherigen Vorstandsmitglieder Peter Banzhaf, Sabine Schunck und Gernot Schunck wurden ebenfalls bestätigt. Heike Trautwein und Torsten Blank schieden als Vorstände aus. Neu ins Gremium wurden Oliver Jung und Jens Pfeiffer gewählt.

  • Wöhler-Schützling Poetic Dream eröffnet die „Grüne Saison“ 2017

    Mighty Mouse gleich wieder siegfertig

    Düsseldorf 26.03.2017

    Es war der dreijährige Debütant Poetic Dream, der sich heute in Düsseldorf als erster Gewinner der bundesdeutschen Grasbahnsaison 2017 in Szene setzen konnte. Jaber Abdullahs Poet’s-Voice-Sohn schlug mit Jozef Bojko im Sattel die im vergangenen Jahr bereits positiv aufgefallenen Stuten Viva la Flora und Westfalica, womit der Wöhler-Schützling, der Nennungen sowohl für Dr. Busch-Memorial als auch das Mehl-Mülhens-Rennen besitzt, allen Vorschusslorbeeren vollauf gerecht wurde. Doch der wichtigste heutige Sieger und zugleich vierbeinige Held des Tages war auf dem sonnenüberfluteten und bestens besuchten Grafenberg kein Geringerer als der alte Haudegen und Bahnspezialist Mighty Mouse.

  • Siege am laufenden Band beim Saisonaufgalopp auf der Waldrennbahn

    Erfolgsgaranten Klein und Scardino

    Mannheim 26.03.2017

    Ob es eine sportliche Sensation war, sei dahingestellt. Eindeutig Fakt ist allerdings, dass das neue Mannheimer Turf-Jahr gleich mit einer faustdicken Überraschung begann, und zwar mit einem Sieg der Außenseiterin Sensational Secret im Preis der Teambank AG-e@syCredit. Als 134:0-Chance verwies die Vierjährige des Stalles Johanna aus dem Quartier von Marco Klein unter Tommaso Scardino die im Vorfeld ungleich höher eingeschätzten Future Reference sowie Beacon Hill auf die Plätze. Sie wurde dazu vor allem jedoch auch noch zum Ausgangspunkt einer dann folgenden enormen Erfolgswelle. Denn sowohl ihr Trainer als ihr auch Reiter blieben anschließend weiter unaufhaltsam auf Siegkurs.

  • Amerikanischer Super-Galopper triumphiert auch im Dubai World Cup

    Arrogate trotz Startpechs nicht aufzuhalten

    Meydan/Dubai 25.03.2017

    Die rund 50.000 Besucher am Samstagabend auf der Meydan-Rennbahn in Dubai und Millionen von Rennsport-Fans auf der ganzen Welt an den Bildschirmen sahen im Dubai World Cup (Gruppe I) auch bei Regen eine der atemberaubendsten Vorstellungen in der 22-jährigen Geschichte dieses großen Events: In dem mit 10 Millionen Dollar zweithöchstdotierten Galopprennen auf dem Globus über 2.000 Meter auf Sand, triumphierte mit Arrogate nicht nur das derzeit beste Pferd überhaupt, sondern ein vierbeiniger Superstar, wie man ihn nur ganz selten erlebt.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm