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Einige Überraschungen beim kleinen Neusser PMU-Programm

Favoriten taten sich schwer

Neuss 25. Februar 2016

Es bahnte sich schon früh an, und der Trend ging letztlich weiter: Für die heißen Favoriten erwies sich der Neusser PMU-Donnerstag-Termin als recht schwieriges Pflaster. Was sich im Prinzip schon in den ersten Prüfungen schnell herausgestellt hatte. Denn bereits im einleitenden Preis von Vichy schaute der Anhang des in den letzten Wochen so verlässlich und konstant gewesenen Manchuiran in die sprichwörtliche Röhre. Und genauso wenig fand gleich danach der allgemein erwartete Spaziergang des Schimmels Lord of Leitrim statt.

Im besten Handicap gleich zum Auftakt des kleinen Sechs-Rennen-Programms blieb der 19:10-Favorit Manchurian nur bis in die Gerade bei der Stange. Der Rest fand komplett ohne ihn statt und sah zuletzt Gertrud Schäfers Wallach Knock Out mit Daniele Porcu im Sattel vor Fürst Twen und Vabinsaru klar die Szene beherrschen, während Manchurian noch soeben das vierte Geld gegen Guardian Angel verteidigen konnte.

Gleich danach blieb auch der fest einkalkulierte Alleingang von Lord of Leitrim aus. Der Schimmel fand im Preis von Laval vielmehr seinen Meister im Erlenhofer Cassilero, der sich unter Fabio Marcialis immer besser anbot und schließlich den auf 11:10 heruntergewetteten Niederländer auch einkassierte, während sich Jupiter als Dritter kaum besser hätte verkaufen können.

Immerhin hielt dann Orotouch im Preis von Saint Malo die Favoritenehre hoch, doch hatte der junge Robin Weber dabei alle Hände voll zu tun, um sich mit Dr. Ingrid Thaus Wallach gegen den vehement angreifenden zweiten Favoriten Beau Dreamer und den Außenseiter Heraclius durchzusetzen.

Bis dann schon die nächste Überraschung auf das Publikum wartete, die gleichzeitig den jungen Amateurrennreiter Philip Scott Sonsteby aus Norwegen groß ins Bild setzte. Seinen nur kurzzeitigen Deutschland-Aufenthalt krönte er vor seiner Rückreise nach Skandinavien sportlich noch mit einem Sieg mit Stall Heijos Stute Dashing Diva im 7. Lauf zur Wintermeisterschaft der Amateure. Die Stute stiefelte am Ende derart leichtfüßig davon, dass weder die 17:10-Favoritin Salimera noch der länger aussichtsreich wirkende Zaunkönig den Funken einer Chance besaßen, womit sich beide früh mit der Auseinandersetzung um die beste Platzierung bescheiden mussten. 

Square Lamartine erfüllte danach im Preis von Cherbourg jedoch alle Erwartungen. Der Hengst des Stalles NagNag fasste in der Hand von Marian Falk Weißmeier den diesmal wieder besonders gut aufgelegten Belgier Mex noch sicher ab, während für Lord Avonbrook eine reine Sprintdistanz wohl nicht so unbedingt das ideale Feld zu sein scheint. Sein dritter Platz war unter diesem Aspekt mithin nicht einmal eine so schlechte Leistung.

Und zum guten Schluss gewann der erneut wieder etwas unterschätzte Wallach Early Guest von Kerstin Hartmann noch ein zweites Mal und bestätigte im „Auf ein Neuss am 10.März 2016-Rennen“ den jüngsten Erfolg auf der Neusser Bahn durchaus eindrucksvoll. Mit einer abermals von Rene Piechulek perfekt umgesetzten Taktik des Gehens demonstrierte er, wie man Gegner aus den Schuhen galoppiert. Hier einschließlich des Favoriten Iniesta, der aus guter Haltung nie groß weiterkam und lediglich Vierter wurde, während vor ihm die stark endende Neroli Note noch Styletto den fast schon sicher gestellten Ehrenplatz mit einem Kopfvorsprung abjagte.


 

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