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Rogue Runner in Doha und Gamgoom in Lingfield am Start

Hofer-Schützlinge auf Auslandsmissionen

Krefeld 25. Februar 2016

Zwei Vollblüter aus dem Krefelder Quartier von Trainer Mario Hofer absolvieren am 27. Februar wichtige Auslandsstarts. Vor allem Eckhard Saurens Qatar-Derby-Sieger Rogue Runner erwartet dabei unter Eduardo Pedroza in Doha in der H.H The Emirs Trophy, einem mit insgesamt 1.000.000 Dollar dotierten Gruppe-I-Rennen über 2.400 Meter auf Gras, bei seinem zweiten Auftritt in Katar eine schwere internationale Aufgabe. Darüber hinaus steht Guido Schmitts Seriensieger Gamgoom mit Martin Harley im Sattel im englischen Lingfield Park auf dem dortigen All-Weather-Track in den Unibet Hever Spring Stakes unter Order, einem mit 45.000 Pfund Gesamtdotierung ausgestatteten Listensprint über 1.005 Meter.

Im fernen Katar ist der Gast aus Deutschland inzwischen logischerweise alles andere als ein Unbekannter, nachdem der vom Gestüt Fährhof gezogene King’s-Best-Sohn schon unter Eduardo Pedroza Ende letzten Jahres hier im Qatar Derby erfolgreich war, wenngleich in totem Rennen mit dem südafrikanischen Hengst Tannaaf. Der jetzt erneut zu Rouge Runners Gegnern zählen und einmal mehr von Wayne Smith geritten werden wird.

Doch der zweite Qatar-Derby-Held aus den Nobelquartier von Trainer Mick de Kock ist in einem Rennen dieser Größenordnung natürlich keineswegs die einzige Herausforderung für den zuvor zum Qatar-Racing-Lot bei Andreas Wöhler gehörenden IDEE-Derby-Fünftplatzierten, den Eckhard Sauren später über die „Arquana Arc Sale“ in Frankreich  für 80.000 Euro in seinen Besitz brachte.

Ohne Tannaaf bleiben immerhin noch 14 weitere Konkurrenten, von denen Afonso de Sousa (Daniel Tudhope), Agent Murphy (Jim Crowley) und Tashaar (Frankie Dettori) aus England kommen. 

Die französische Fraktion bildet allein Billabong (Cristian Demuro), während sich die Gruppe der Lokalmatadoren rekrutiert aus: Al Waab (Pierreantonio Convertino), Ningara (Alberto Sanna), Peter Anders (Adrie de Vries), Ponfeigh (Darren Williams), Right To Dream (Alan Munro), Canndal (Seb Sanders), Extremis (Richard Mullen), Fort Moville (Marvin Suerland),  Hall of Fame (Gerald Avranche) und The Blue Eye (Harry Bentley). 

Bei der Auslosung der Startboxen wurde Rogue Runner allerdings vom Glück gemieden, er muss leider vom äußersten Platz ins Rennen finden. Bereits seit Donnerstag letzter Woche weilt er in Katar. Am 11. Februar hatte er aber zuvor in Meydan schon im Gulf News Tabloid Handicap einen ersten diesjährigen Start absolviert und diesen bei 14 Startern im Mittelfeld beendet. 

Als Formpferd par excellence tritt hingegen sein Trainingsgefährte Gamgoom auf der britischen Insel an. Mit einem zweiten Platz in den Unibet Cleves Stakes, einem Listenrennen über 1.200 Meter und bereits in Lingfield Park, bringt der im vergangenen Jahr bei uns zum Seriensieger avancierte Exceed-And-Excel-Sohn sogar eine handfeste Formempfehlung mit für den neuerlichen Qualifikationslauf zur All Weather Championship am 25. März.


 

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