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Rogue Runner, Gamgoom und Vif Monsieur setzten keinerlei Akzente

Erfolglose Expeditionen

Doha, Lingfield Park, Cagnes 27. Februar 2016

Zwei Starter aus dem Krefelder Quartier von Trainer Mario Hofer waren heute international im Einsatz. Neben Eckhard Saurens Qatar-Derby-Sieger Rogue Runner, der unter Eduardo Pedroza in Doha in der H.H The Emirs Trophy startete, war dies außerdem Guido Schmitts Seriensieger Gamgoom mit Martin Harley im Sattel, der in Lingfield Park in den Unibet Hever Spring Stakes aufgeboten wurde. Darüber hinaus gab der in Düsseldorf von Sascha Smrczek trainierte und Frank Maria van Gorp gehörende Doyen-Sohn Vif Monsieur in der Hand von Koen Clijmans sein Saisondebüt in Cagnes im Grand Prix du Departement 06 – Defi du Galop 2016. Das ernüchternden Fazit der drei Auslandsmissionen kann auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden: Kein einziger der Gäste aus der Bundesrepublik verstand es, entscheidende Akzente zu setzen, allesamt landeten sie jeweils nur im geschlagenen Feld.

In Doha in Katar gab es durch den von Trainer Jassmin Al Ghazali vorbereiteten vierjährigen The Blue Eye einen Erfolg eines Lokalmatadors. Der Dubawi-Sohn im Besitz von Khalifa Bin Sheail Al Kuwari setzte sich am Ende klar mit vier Längen gegen Billabong, den einzigen französischen Gast im Feld und mithin gleichzeitig Besten aller Europäer, durch. Dritter wurde in dem über 2.400 Meter führenden Prestigerennen mit Fort Moville unter Marvin Suerland eine weitere heimische Größe, die nur einen Kopf hinter Billabong landete.

Der Gewinner, der vom hierzulande bestens bekannten jungen britischen Jockey Harry Bentley geritten wurde, hatte bereits seine beiden vorausgegangenen Starts erfolgreich gestaltet, war aber im von Rogue Runner und Tannaaf in totem Rennen gemeinsam gewonnen Qatar Derby am 30. Januar vergangenen Jahres nicht über Platz neun hinausgekommen. Auch Tannaaf spielte heute keine wesentliche Rolle, der Südafrikaner ging als Sechster letztendlich genauso leer aus wie Rogue Runner.

Ohne zählbare Ausbeute blieb außerdem Gamgoom bei seinem England-Gastspiel. Im 1.011-Meter-Listensprint fand ein spannendes Finale zwischen dem von Jockey Luke Morris klasse unterstützten Gewinner Lightscameraction aus Gay Kelleways Trainingsquartier sowie Take Cover und dem Favoriten Muthmir, die in dieser Reihenfolge dahinter einkamen, komplett ohne den Krefelder Wallach statt.

Ebenso war bei Vif Monsieur früh abzusehen, dass er im Grand Prix du Departement 06 – Defi du Galop über 2.500 Meter einflusslos bleiben würde, während der in glänzender Frühform agierende französische Champion-Jockey Pierre-Charles Boudot beizeiten alle Weichen auf Sieg für den von Julien Phelippon betreuten  Außenseiter Storm River stellte. Selbst der favorisierte Garlingari konnte gegen ihn nicht das Geringste bestellen und musste sich mit Platz zwei vor Prince Normad bescheiden.




 

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