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Deutsche Pferde am Donnerstag und Samstag dabei

Super-Endspurt in Dubai

Dubai 2. März 2016

Das packende Finale des World Cup Carnivals in Dubai fasziniert die Fans in dieser Woche. Bevor am Super Saturday für den Cup-Tag geprobt wird, gibt es am Donnerstag in Meydan ebenfalls schon hochkarätigen Sport, sogar mit starker deutscher Beteiligung.

Im Balanchine (Gruppe II, 200.000 Dollar, 1.800 m, Turf, 4. Rennen um 17:45 Uhr) ist der Mülheimer Trainer William Mongil mit Gestüt Hof Iserneichens Si Luna (C. Soumillon) vertreten. Bei ihrem Wüsten-Einstand wurde sie Vierte im Cape Verdi (Gruppe II), als sie aus bester Lage nicht weiterzog. Mit gestiegener Kondition ist ein vorderer Rang möglich. Doch waren Godolphins Very Special (J. Doyle), Excilly (R. Kingscote) und More Aspen (R. Mullen) schon vor ihr. Als Vierte des Dubai Turf kann auch Team Valors Euro Charline (R. Moore) hier gewinnen.

In der Nad Al Sheba Trophy (Gruppe III, 200.000 Dollar, 2.810 m, Turf, 6. Rennen um 18:55 Uhr) soll sich der von Andreas Wöhler für Darius Racing vorbereitete Wasir (E. Pedroza) für einen Start im Dubai Gold Cup am World Cup-Tag qualifizieren. Der St. Leger-Vierte war 2015 Zweiter in einer Listen-Prüfung in Köln und versucht sich nun gegen die hier schon profilierten Langstreckler, wie Battersea (A. Atzeni) aus England, Godolphins Famous Kid (J. Doyle) – beide frische Sieger in Meydan. Der Skandinavier Eye In The Sky (W. Buick), im Vorjahr Gewinner des Langen Hamburger, war hier schon deutlich hinter Mitkonkurrenten. Der für die Familie Jacobs startende Tellina (R. Moore) war bei zwei Dubai-Auftritten noch nicht im Bilde, aber zuletzt auch nicht übermäßig weit geschlagen. Der vom Gestüt Fährhof gezogene Quarterback (D. O‘ Neill) gefällt in der vorletzten Form.

Über 30 Millionen Dollar an Preisgeldern werden am 26. März ausgeschüttet, wenn auf dem Meydan-Kurs in Dubai der große Tag um den World Cup ansteht. Am Samstag lockt nun für viele Cracks die Generalprobe vor Ort – am sogenannten Super Saturday mit Spitzenrennen en masse.

200.000 Dollar stehen über dem Burj Nahaar (Gruppe III, 200.000 Dollar, 1.600 m, Dirt, 4. Rennen um 14:45 Uhr), einem Aufgalopp zur Godolphin Mile. Deutschland ist hier vertreten durch Stall Domstadt Ross (A. de Vries) aus dem Kölner Quartier von Peter Schiergen, der nach einem anständigen Dubai-Debüt anschließend in einem Handicap etwas unter den Erwartungen blieb, allerdings auch nicht weit zurück folgte. Hier trifft er im achtköpfigen Feld wieder auf Pferde, die schon vor ihm waren.

 

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