Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Schiergen-Azubi Prasser glänzt mit Usbekia

Überraschung in der Wettchance

Dortmund 15. März 2016

Vor wenigen Wochen nahm Jodie-Alia Prasser an einem Casting der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teil und durfte sogar einen „Werbe-Break“ moderieren. Am PMU-Dienstag in Dortmund, dem letzten Renntag der Winter-Saison, glänzte die Auszubildende von Trainer Peter Schiergen bei ihrem zweiten Erfolg im Rennsattel, als sie in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.950 m) die von ihrem Chef aufgebotene Usbekia (121:10) zu einem tollen Speed-Treffer über den schon enteilten Mitfavoriten Air Attack führte. Duke of Dunton und Marientaler komplettierten die Viererwette, die 66.669:10 Euro bezahlte – drei Wetter kassierten jeweils rund 3.300 Euro.

Mit ausgezeichneten Referenzen im Rücken gab die Samum-Tochter Best Love Song im einleitenden 1.800 Meter-Handicap einen glänzenden Einstand für ihren neuen Besitzer Christoph Holschbach. Mit dem jungen Robin Weber im Sattel schob sich die 33:10-Favoritin schon im Schlussbogen in äußerer Spur vor das Feld und setzte sich im Handumdrehen von dem Belgier Just Because und Emiglia ab. Trainer der Siegerin ist der Kölner Henk Grewe.

Wieder einmal fest in der Hand der Pferde aus Belgien war der 1.200 Meter-Ausgleich IV, der an den Dirt-Spezialisten Mex (46:10, R. Piechulek) aus dem Quartier von Peter Lanslots ging. Das Formpferd par excellence machte mit der Landsfrau Crystal Doll und der Lokalmatadorin Charlize kurzen Prozess.

Im Finallauf zur Wintermeisterschaft der Amateure sicherte sich die Warendorferin Lillie-Marie Engels, die vor zwei Wochen ihren 16. Geburtstag feierte, den Gesamtsieg – dank ihres mehr als sicheren Sieges auf der 29:10-Favoritin Dance With Me, die erst seit kurzem von Dr. Andreas Bolte vorbereitet wird. Azyaan machte vor Nuoro zwar noch Boden gut, erreichte die Gegnerin aber nicht mehr.

Die Stallform von Trainerin Regine Weißmeier könnte besser kaum sein. In einer 1.700 Meter-Prüfung landete der kürzlich schon verbessert gelaufene Steeling the Show (39:10, F. X. Weißmeier) seinen mehr als gefälligen ersten Deutschland-Treffer vor der Riesenaußenseiterin Multistar (258:10) und dem lange führenden My Mate.

Auch beim zweiten Start verteidigte die hochgehandelte Petite Duchesse im Ausgleich III über 1.800 Meter ihre weiße Weste. Von letzter Position im kleinen Fünferfeld rollte die 19:10-Favoritin unter Ian Ferguson regelrecht an dem schon in Sicherheit geglaubten Renny Storm vorbei. Twain folgte als Dritter schon deutlicher zurück, wurde allerdings im Finish auch ein wenig vom Zweitplatzierten gestört. Von Petite Duchesse, die Yasmin Almenräder in Mülheim trainiert, darf man als Schwester des Gruppesiegers Petit Chevalier sicher noch einiges erwarten.

Seinen dritten Start auf der Dortmunder Sandbahn absolvierte der von Sascha Smrczek entsandte Knock Out (17:10, D. Porcu) im abschließenden 2.500 Meter-Ausgleich III. Und zum ebensovielten Mal ließ sich der Wallach nicht beirren. Als er zu Beginn der Geraden den führenden Vabinsaru abgelöst hatte, stand schnell fest, dass der Dai Jin-Sohn auch diesmal die Konkurrenten ausknocken würden. Kompliment an seinen Betreuer, denn von seinen letzten sieben Rennen entschied Knock Out sechs für sich. Manchurian entriss Vabinsaru noch den zweiten Rang.



Champions League

Weitere News

  • Stockholm ist am 30. Juni das Ziel der Amazone

    Rebecca Danz vertritt Deutschland bei der Weltmeisterschaft der Amazonen

    Stockholm/Schweden 17.06.2019

    Am 30. Juni findet in Stockholm (Schweden) der Women Jockeys’ World Cup 2019 statt. Für Deutschland startet die Oberhausenerin Rebecca Danz, die in 5 Galopprennen gegen einige der besten Amazonen der Welt um den Titel "Lady Jockeys’ Thoroughbred World Championship 2019" reitet.

  • Mit Brian Ryan überraschender Sieger im Großen Preis der Landeshauptstadt

    Pecheur-Power im ersten Dresdener Grupperennen

    Dresden 16.06.2019

    Deutschlands aktuell führender Jockey Maxim Pecheur (28) war auch im ersten Grupperennen in der Geschichte der Galopprennbahn in Dresden auf der Überholspur: Mit dem von Andrea Marcialis in Chantilly/Frankreich für die Deutsche Janina Bürger trainierten Brian Ryan (13,7:1-Außenseiter) triumphierte Pecheur am Sonntag völlig überraschend im Großen Preis der Landeshauptstadt Dresden (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.400 m).

  • Diesmal kein britischer Erfolg auf dem Grafenberg

    Durance erkämpft sich den 30. BMW Preis

    Düsseldorf 15.06.2019

    Dass der Galopprennsport mittlerweile ein höchst internationales Geschäft geworden ist, weiß man hierzulande allerorten. Nicht zuletzt in Düsseldorf, wo bereits im vergangenen Jahr wie auch in der laufenden Saison die German 1.000 Guineas nach England entführt wurden. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Trainer namens Mark Johnston, der 2018 mit Nyaleti gewonnen hatte und vor kurzem beim klassischen Erfolg von Main Edition erneut zur Siegerehrung gebeten wurde. Vorsicht war also geboten, wenn aus seinem Quartier in Middleham nun die dreijährige Stute Vivid Diamond den Kurs auf den 30. BMW Preis Düsseldorf nahm. Dank Gestüt Ebbeslohs Durance gab es diesmal jedoch keinen britischen, sondern bei sonnigem Wetter und einer ansehnlichen Zuschauerkulisse einen deutschen Sieg.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm