Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Andreas Löwe gewinnt beide Rennen der Dreijährigen

Seewolf wiederholt Vorjahrestreffer beim Start in die Grasbahnsaison

Krefeld 20. März 2016

Dynamic Lips heißt die erste Siegerin beim Aufgalopp in die deutsche Grasbahnsaison 2016 in Krefeld.

Andreas Löwe trainiert die dreijährige Stute für den Stall Lintec, wobei Jockey Andreas Helfenbein in der Geraden ziemlich Mühe hatte, die bei ihrem ersten Lebensstart erwartungsgemäß noch unreif wirkende Stute auf Touren zu bringen. Doch mit zunehmender Distanz bekamen Pferd und Reiter die chancenlose Gegnerschaft in Griff, sodass Dynamic Lips am Ende mit zweieinhalb Längen Vorteil locker gewann. Für sie stehen nun höhere Aufgaben an, was auch für den Boxennachbarn Jarahi gilt, der später auch das zweite Dreijährigen-Examen in das Quartier von Andreas Löwe entführte. Der Kölner Coach scheint in diesem Jahr beim Derby-Jahrgang gut gerüstet zu sein. Im Sattel des Wallachs saß Michael Cadeddu, der an der Innenseite eine freie Lücke zum entscheidenden Vorstoß nutzte, um ebenfalls mit zweieinhalb Längen Vorteil zu gewinnen.

Zu einer wahren Demonstration seiner Klasse geriet der Auftritt des vierjährigen Guignol. Der Schützling von Jean-Pierre Carvalho stiefelte unter Filip Minarik die Konkurrenz als 11:10-Favorit in Grund und Boden (Vorsprung: Achteinhalb Längen) und sollte in diesem Jahr eine Bereicherung für die großen Prüfungen sein.

Mit 10.000 Euro wies der „Preis des Kaiserstühler Winzervereins Oberrotweil“ die höchste Dotierung der Veranstaltung auf. Die Prüfung gewann im Vorjahr der heute sechsjährige Seewolf, wobei dem von Sascha Smrczek trainierten Wallach nun die Wiederholung dieses Treffers gelang. Jockey Francesco Ladu war sich seiner Sache unterwegs sicher, schaute sich früh nach den Gegnern um, die er am Ende leicht mit knapp drei Längen in Schach hielt. So blieb für den favorisierten Dreamworks (Jozef Bojko) der zweite Rang vor Rock Academy (Jennifer Mölls), der Dritter wurde.

Eine Klasse tiefer überraschte die siebenjährige Kazzira aus dem Stall von Julia Römich, als die Stute unter Francesco da Silva knapp als 139:10-Außenseiterin zum Zuge kam. Große Verzögerung gab es durch die Wettchance des Tages als Bordino mit seinem Reiter Francesco Da Silva erst einmal eine Extrarunde drehte und dann beim erneuten Einrücken in die Boxen reiterlos wurde. Der Hengst nahm am Rennen nicht teil. Als sich wieder alle Pferde in der Startmaschine befanden, öffnete sich eine Boxe nicht, sodass Starter Ralf Steinmetz auf Fehlstart erkannte. Letztendlich wurde die Prüfung mit der Flagge abgelassen und von Fladin (Daniele Porcu) aus dem Quartier von Sarah Weis gewonnen. Die Viererwette mit den platzierten Pferden Christoph Columbus (Jozef Bojko), Mombasa (Vinzenz Schiergen) und Dutch Master (Robin Weber) zahlte 89.817:10.

„Heimlicher Höhepunkt“ des Renntages war zum Finale das erste diesjährige Hindernisrennen mit dem Sieg des polnischen Pferdes Inferna. Damit lohnte sich die weite Anreise für das Team um Trainer Robert Swiatek und Reiter Dusan Andres. Stefanie Hofer absolvierte hier auf Flame Hawk ihren ersten Ritt über Sprünge, musste unterwegs jedoch ins Gras. 

Champions League

Weitere News

  • Freude beim Galopper des Jahres-Gewinner über Django Freeman?

    München lockt die Derby-Kandidaten an

    München 23.04.2019

    Bereits am 1. Mai steht in München die nächste große Derby-Vorprüfung an, das pferdewetten.de – Bavarian Classic (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m). Vor drei Jahren kam mit Isfahan der spätere Derbysieger aus diesem Rennen. Auch diesmal bahnt sich ein hochspannendes Rennen bei der Saisonpremiere in der Bayern-Metropole an.

  • Sibylle Vogt reitet im Dr. Busch-Memorial in Krefeld

    Junge Amazone auf Winterfuchs

    Krefeld 23.04.2019

    Das Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) am Sonntag auf der Galopprennbahn in Krefeld gilt als bedeutende Vorbereitungsprüfung für das Deutsche Derby. 2018 belegte Weltstar hier Platz zwei, ehe später im Rennen des Jahres seine große Stunde schlug.

  • Erwartet spannend verlief der Auftakt des Besitzertrainer-Cups 2019 am Ostermontag

    Besitzertrainer-Cup 2019: Matthias Schwinn ist 1. Spitzenreiter

    Saarbrücken 22.04.2019

    Nicht weniger als 18 Besitzertrainer mit 29 Pferden waren am Start. Letztlich setzte sich Matthias Schwinn mit 24 Punkten an die Spitze des Wettbewerbs. Der Coach aus Honzrath blieb zwar ohne vollen Erfolg, punktete aber in allen sechs Rennen des Tages, immer saß Laura Giesgen im Sattel. Jeweils acht Zähler brachten als Zweite Baker Street und Situation auf das Konto von Matthias Schwinn. Dazu kamen ein vierter Rang von Princess Peaches (vier Punkte) und Platz fünf von Bella Duchees (zwei Punkte). Zudem sammelten Betsy Coed und Christin je einen Zähler.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm