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Superstars aus der ganzen Welt in Dubai

Deutsche Hoffnung Paradise am 30 Millionen-Tag

Dubai 22. März 2016

Natürlich ist auch das Rahmenprogramm um den Dubai World Cup (10 Mio. Dollar) am Samstag in Meydan schlichtweg sagenhaft, denn in den neun Prüfungen werden insgesamt 30 Millionen US-Dollar ausgeschüttet – am Renntag der Superlative!

Einzige deutsche Starterin ist die von Waldemar Hickst in Köln für das Gestüt Karlshof trainierte Stute Paradise im Dubai Gold Cup (Gruppe II, 1 Mio. Dollar, 3.200 m, Turf, 3. Rennen um 13:55 Uhr deutscher Zeit). Die in Frankreich listenplatzierte Lady tankte mit zwei Siegen in Pflichtaufgaben auf den hiesigen Sandbahnen Kondition, besitzt auch viel Stehvermögen für diesen „Marathon“, aber sie gilt dennoch im Elferfeld nur als große Außenseiterin. Der Italiener Mirco Demuro wird im Sattel sitzen.

Der von Alain Royer-Dupre in Frankreich für den Aga Khan vorbereitete Vazirabad ist nach fünf Erfolgen hintereinander der Top-Favorit. Im Prix Royal Oak feierte er 2015 seinen ersten Gruppe I-Sieg. Ein weiterer Franzose sollte hier eine erste Rolle spielen - der von Andre Fabre für Godolphin aufgebotene Monsun-Sohn und Grand Prix de Chantilly-Gewinner Manatee. Und auch der Engländer Big Orange ist als Sieger des Goodwood Cup 2015 wie Godolphins Haafaguinea vorne denkbar. Der im Besitz der Familie Jacobs stehende Tellina hat es nach seinen bisherigen Dubai-Vorstellungen schwer.

Mit jeweils sechs Millionen Dollar sind das Dubai Sheema Classic (2.410 m, Turf) und das Dubai Turf (1.800 m, Turf) ausgestattet. Und hier wimmelt es nur so an Stars aus der ganzen Galopper-Welt. Im „Sheema“ erscheint die Partie sehr offen: Der Engländer Postponed triumphierte für Trainer Roger Varian und Besitzer Sheikh Mohammed Obaid Al Maktoum 2015 u.a. in den King George (Gr. I) in Royal Ascot. Sein aktueller und überaus lockerer Sieg vor Ort im Dubai City Of Gold (Gr. II) gegen den Aga Khan-Hengst Dariyan katapultierte ihn in die Favoritenrolle. Hauptgegner sollten der bei fünf seiner letzten sechs Starts erfolgreiche Japanische Derby-Sieger Duramente, und der Ire Highland Reel sein, der in der Hong Kong Vase (Gr. I) als Sieger u.a. auch schon vor dem damaligen Dritten Dariyan blieb. 

Solow gegen den Rest der Welt – so sollte die Losung im Dubai Turf ursprünglich lauten. Aber der Superstar und Vorjahressieger muss wegen einer Verletzung dem Top-Rennen diesmal fernbleiben. Nutznießer dürfte der Godolphin-Aufsteiger Tryster sein, der drei Rennen in Folge auf sein Konto brachte, und hier im Jebel Hatta (Gr. I) mit gewaltigem Speed vom letzten auf den ersten Rang vorstürmte. Auch den Grade I-platzierten Japaner Real Steel darf man auf einem vorderen Platz erwarten. Der in England von Roger Varian für Sheikh Hamdan Al Maktoum trainierte Intilaaq gewann mit den Lancaster Stakes zuletzt eine Gruppe III-Prüfung im August in Haydock und zieht dieses Rennen dem World Cup vor.

Eine extrem internationale Angelegenheit ist das Dubai Golden Shaheen (Gruppe I, 2 Mio. Dollar, 1.200 m, Dirt) für die Super-Sprinter. Nach fünf Siegen in Folge nimmt es der Amerikaner X Y Jet (Trainer Jorge Navarro) hier u.a. mit seinem Landsmann, aber für Godolphin startenden Marking (Trainer Kieran McLaughlin) auf, der nach seinem Malheur in Meydan, als er reiterlos wurde zuletzt in einem Handicap sehr viel Eindruck machte. 

Aber auch die anderen Rennen an diesem Mega-Tag haben es in sich. Auf German Racing werden wir Ihnen am Samstag aktuelle Nachberichte liefern, direkt aus der Wüste!
 

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