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From Frost gut gerüstet für den Jubiläumssieg

Saisonpremiere mit Turf und Trab

Saarbrücken 27. März 2016

Jockeys und Trainer kennen das nur zu gut. Wenn sich ein großer Jubiläumssieg allmählich naht und es beim Countdown in Richtung von beispielsweise 1.000 Erfolgen zunächst nahezu läuft wie geschmiert, stockt es oft genau nach der Nummer 999. Der Sprung aufs Vierstellige will dann oft einfach nicht gelingen. Zahlreiche Aktive, auch höchstprominente, können davon ein Lied singen. Beim traditionellen Ostermontag-Termin in Saarbrücken hat es nun der Wallach From Frost quasi in den Beinen, einen tatsächlich großen Wurf zu landen. Sein Eigner ist nämlich der Stall Saarbrücken, dessen Chronik in den 33 Jahren seines Bestehens genau 124 Erfolge ausweist.

Ob der 125. Treffer am 28. März klappt oder nicht, wird sich beim Lotto-Renntag in Güdingen schon in der ersten Programmhälfte entscheiden, und zwar im Eurojackpot-Preis – 2. Rennen, 14.45 Uhr -, in dem der Schützling von Trainer Christian Freiherr von der Recke mit Maxim Pecheur im Sattel allerdings nicht unbedingt ein Spaziergang erwartet. Immerhin müsste er unter anderem den zurzeit in prächtiger Form agierenden 10-jährigen Haudegen Belango (Frabian Xaver Weißmeier) schlagen, der in der 1.900-Meter-Prüfung sogar auch noch ein rechnerischeres Plus für sich reklamiere kann.

Natürlich ist der gesamte sportliche Part zum Saisonauftakt erneut wieder die bekannte Saarbrücker Turf-und-Trab-Mischung. Diesmal mit insgesamt neun Programmpunkten und dem ersten Start um 14.15 Uhr. Und es liegt auf der Hand, dass gerade viele Starter aus den bekannten südwestlichen Quartieren keineswegs erneut nur einen großen quantitativen Rückhalt bilden, sondern auch einige von ihnen sehr chancenreiche Kandidaten sind.
Wie Hans-Peter Rosport im Preis der Saarland Spielbanken – 4. Rennen, 15.55 Uhr – beispielsweise den aussichtsreichen Wallach Noble Fighter (Selina Ehl) sattelt; auch Gerhard Penner bringt mit Allez Gerard (Vinzenz Schiergen) im Preis der Torpedo Garagen Saarland – 5. Rennen, 16.25 Uhr - einen im vergangenen Jahr immerhin zweimal erfolgreichen Wallach heraus.

Das beste Handicap des Tages könnte allerdings an den Niederrhein und das Quartier von Regine Weißmeier gehen, da eigentlich alle diesjährigen Vorstellungen ihres für Heiko Michael Gänßmantel vorbereiteten fünfjährigen Incorruptible (Esther Ruth Weißmeier) ausreichen müssten, um hier zu gewinnen.

Andererseits präsentiert sich der LOTTO-Preis – 6. Rennen, 17.00 Uhr – jedoch ausgezeichnet besetzt, mit unter anderem auch den Bahnspezialisten Kitaneso (Kevin Braye) und Fuscano (Fabian Xaver Weißmeier) in der Kandidatenliste. Und dass die Stute Claudia Octavia (Robin Weber) eigens aus München-Riem für den mit 8.500 Euro dotierten Saarbrücker Tageshöhepunkt anreist, zeugt ganz offensichtlich von größerer Zuversicht ihres Trainers Werner Glanz.

Incorruptibles Trainingsgefährte Stealing the Show (Fabian Xaver Weißmeier) hat später dann noch das Zeug dazu, im Preis der Spielbank Saarbrücken – 8. Rennen, 18.00 Uhr - seinem Name alle Ehre zu machen, während Selina Sehl, sollte denn ihr Hurrican Harry (Selina Ehl) den auf dem Papier möglichen Erfolg im Preis des Casino Schloss Berg – 9. Rennen, 18.30 Uhr – auch wirklich realisieren , sich zum Schluss sogar als dreifache Siegerin feiern lassen könnte. Sie fungiert nämlich keineswegs nur als Reiterin des Royal-Applaus-Sohnes, sondern ist vielmehr außerdem noch seine Besitzerin und Trainerin. Allerdings endete Georg Mayers Belus (Maxim Pecheur) zuletzt in Neuss auf Sand bereits vor ihm. 

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