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Die mittlerweile 4-jährige Stute hängte ihre Konkurrenz klar ab

Nightflower ist Galopper des Jahres 2015

Köln 28. März 2016

Tosender Beifall begleitete Nightflower und ihren Trainer Peter Schiergen auf dem Weg zum Siegerehrungsplatz nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses vom Galopper des Jahres 2015 im Rahmen des heutigen Grand-Prix Aufgalopps in Köln. Mit einer eindeutigen Mehrheit von 52 Prozent gewann die Stute aus dem Besitz von Stall Nizza bei der ältesten deutschen Publikumsabstimmung gegen ihre Mitkontrahenten Ito und Nutan.

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Nightflower ließ ihre männlichen Konkurrenten Ito und Nutan im Rennen um den Titel Galopper des Jahres 2015 deutlich hinter sich. Gleich 52 Prozent aller abgegebener Publikumsstimmen fielen auf die 4-jährige Dylan Thomas-Tochter. Damit reiht sich Nightflower in die Nachfolge echter Galopper-Cracks wie die Superhengste Sea The Moon (2014) und Novellist (2013) ein. 

Die feierliche Ehrung des Galopper und Trainer-Dreamteams fand im Rahmen des heutigen Grand-Prix Aufgalopps in Köln statt. Nightflower setzte sich mit einem klaren Vorsprung gegen den mehrfachen Gruppe-Sieger Ito (28 Prozent) durch. Der Derbyheld Nutan musste sich mit 20 Prozent der Publikumsstimmen mit Platz Drei zufrieden geben. 

Ulli Potofski, zuletzt in der RTL Tanzshow Letʼs Dance zu sehen, moderierte die Prämierung und ließ es sich nicht nehmen Pferd und Trainer live vor Ort zu präsentieren. Als besonderes Dankeschön an das Publikum nahm sich Peter Schiergen im Anschluss an die Siegerehrung viel Zeit für Autogramme und Selfies. Auch Nightflower posierte zufrieden für die Besucher des Kölner Renntages. 

Nightflowers Trainer Peter Schiergen aus der Kölner Trainingszentrale, der 2015 gemeinsam mit Andreas Wöhler zum Champion avancierte, darf sich mit dem „Galopper des Jahres 2015“ über einen weiteren begehrten Titel freuen! Ein besonderer Glückwunsch gilt auch Jürgen Imm vom Stall Nizza, der mit Nightflower und Nutan gleich zwei Zöglinge im Rennen um den Galopper des Jahres und damit den „Liebling der Deutschen“ hatte. 

German Racing führte die Wahl gemeinsam mit der German Tote Service- und Beteiligungs Gesellschaft und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. durch. Abgestimmt werden konnte per Online-Votum, Email sowie mit Stimmkarten. Unter allen Teilnehmern werden drei Hauptgewinne, darunter eine Luxus-Reise für vier Personen nach Hamburg zum 147. Deutschen Derby im Wert von 2.200 Euro und eine Reise für zwei Personen zum Großen Preis von Bayern, dem Finale des Galopp Grand-Prix, am 1.11. in München, sowie 97 weitere Sachpreise verlost.


Nightflowers Jahr 2015:

2015 war ein großes Jahr für Nightflower. Nach einer kurzen Anlaufzeit mit zweiten Plätzen schlug bereits im Diana-Trial (Gruppe II) in Berlin-Hoppegarten ihre erste große Stunde. Die Dylan Thomas-Tochter sicherte sich das Vorbereitungsrennen auf den Henkel – Preis der Diana in Top-Manier, ehe sie im Klassiker nur an einer äußeren Startnummer scheiterte und in dem Düsseldorfer Highlight den Ehrenplatz erreichte.
Auch im Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I) in Baden-Baden gab die von Peter Schiergen in Köln für den Freiburger Privatbankier Jürgen Imm (Stall Nizza) vorbereitete Stute als Zweiter eine Klasse-Vorstellung hinter dem Franzosen Prince Gibraltar
Der erste Erfolg in der allerhöchsten Kategorie (Gruppe I) war dann Ende September auf ihrer Kölner Heimatbahn fällig – im Preis von Europa, den Nightflower unter ihrem ständigen Jockey Andrasch Starke mit großem Endspurt für sich entschied.
Im November wagte man einen Auftritt im Japan Cup, einem der bedeutendsten Rennen der Welt in Tokio, doch hatte die Deutsche das Pech gepachtet und war als Elfte nach einem sehr unglücklichen Rennverlauf völlig unter Wert geschlagen. 

Nightflower verdiente 2015 bei acht Starts (zwei Siege – vier Platzierungen) 310.800 Euro. Nightflower (Stute, geboren 2012), 8 Jahresstarts, 2 Siege, 4 Plätze, Jahres-GAG: 97,5 kg, Gewinnsumme 2015: 310.800 Euro. Züchter: Jürgen Imm, Besitzer: Stall Nizza, Trainer: Peter Schiergen, Köln.

 

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