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Belango siegt auch beim Top-Auftakt in Mannheim

Hut ab vor dem Veteran!

Mannheim 3. April 2016

Hut ab und Kompliment! Das dürften die passenden Worte sein, denn beim Saisonauftakt am Sonntag in Mannheim setzte sich im Hauptereignis, einem 1.900 Meter-Ausgleich III ein Pferd durch, das im Alter von zehn Jahren seinen zweiten Frühling erlebt: Belango (50:10) aus dem Stall von Regine Weißmeier, früher in ganz anderer Klasse zu Hause, ließ sich auch von einer hohen Bürde von 64,5 Kilo nicht beeindrucken und landete unter Fabian Xaver Weißmeier seinen vierten Sieg in der noch jungen Rennsaison 2016!

Mit erstaunlichem Einsatz zwang der Tertullian-Sohn den außen stark anpackenden Lokalmatador Pissarro und den lange führenden Kitaneso in die Knie. Alle Achtung vor dieser Leistung! „Das ist der Hammer“, brachte es der in Mülheim weilender Trainergatte Joachim Weißmeier auf den Punkt.

Die Galoppfreunde in Mannheim hatten auf den ersten Saisontermin hingefiebert, denn die Bahn platzte aus allen Nähten. Nach Holland ging der Sieg im einleitenden 1.400 Meter-Rennen durch den nach Klasse in exponierter Rolle stehenden Flavio forte (23:10, V. Schiergen). Kurz war es hinter der Pilotin Charlize eingangs der Geraden innen etwas eng, aber dann verabschiedete sich der Wallach aus dem Stall von Christian Wolters deutlich von dem toll nachsetzenden England-Import Grosmont und Charlize.

Wenige Minuten zuvor hatte der Iffezheimer Trainer Gerald Geisler gerade in Mülheim mit World Star gewonnen, da triumphierte er auch in Mannheim mit der zum ersten Mal überhaupt zum Zuge gekommenen Vinea Valentine (73:10, F. X. Weißmeier), die in einem 1.900 Meter-Handicap die nicht schlechter gehende Christin und Baker Man abwehrte.

Im Viererwett-Rennen (Ausgleich IV, 2.500 m) hatte German Racing in der Sport-Welt die Zweierwette (373:10) richtig vorhergesagt, denn Stefan Schöndorfs Neroli Note (42:10, H. Mouchova) schlüpfte innen durch zu einem sicheren Erfolg über den speedstarken Avio. Phoenix Shadow und der Riesenaußenseiter Lezar komplettierten die Viererwette, die 105.801:10 Euro bezahlte. Zwei Wetter kassierten jeweils gut 5.000 Euro.

Eine verlockende Aufgabe fand der Röttgener Ausblick (15:10, M. Pecheur) aus dem Stall von Markus Klug in einer 1.900 Meter-Prüfung vor, doch musste sein Reiter schon einiges tun, um Pat’s Best noch abzufangen.

Zum verdienten Treffer kam die von Marion Rotering in Iffezheim vorbereitete Audientia (34:10, M. Quinlan) im Jagdrennen über 3.200 Meter. Die Samum-Tochter, die im Vorjahr in ihren Rennen fast immer vorne dabei war, ließ gegen den Elfjährigen Sekundant und den Tschechen Suzhi nie etwas anbrennen.

Ross Vierter in Saint-Cloud

Einen vierten Rang verbuchte der von Peter Schiergen trainierte Ross (79:10, I. Mendizabal) in Saint-Cloud im Prix Edmond Blanc (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.600 m). Vom letzten Platz machte der in Dubai stark in Erscheinung getretene Hengst noch Boden gut. Der Derby-Zweite Palace Prince (E. Hardouin) aus dem Quartier von Andreas Löwe baute früh ab und wurde nur Sechster und Vorletzter. Die von Mikel Delzangles trainierte Favoritin Maimara (24:10, G. Benoist) hatte am Ende die größeren Reserven als der Ex-Deutsche Stillman und Diego Valor.

 

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