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Indian Sun in Zweibrücken wieder im Rampenlicht

Einstiges Top-Hindernispferd meldet sich zurück

Zweibrücken 17. April 2016

Die erste von zwei diesjährigen Veranstaltungen in Zweibrücken am Sonntag stieß bei den Ställen auf eine ansprechende Resonanz. Mit Indian Sun präsentierte sich im Jagdrennen über 3.500 Meter auch das frühere Hindernispferd des Jahres. Doch in den vergangenen beiden Jahren war nicht viel von der inzwischen von Jördis-Ina Meinecke vorbereiteten Stute zu sehen gewesen.

Als Elfjährige ließ sich die Tannenkönig-Tochter nun nicht aufhalten und gewann zur lukrativen Quote von 150:10 unter Matej Rigo hauchdünn gegen Midnight Game, die sich weit von Coyaique abgesetzt hatten. Kurios: Die Zweierwette bezahlte: 6.415: 10 Euro.Eine Schrecksekunde hatte es um die letzte Ecke gegeben, als der reiterlose Ronnie Rockcake beinahe mit den beiden führenden Pferden kollidiert wäre. Doch gottlob ging alles glimpflich ab.

Auch die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder, bei der es 2016 unverändert gut läuft, hatte mit Classic Blues (62:10) einen sehr soliden Wallach ins Saarland geschickt. Und in einer 2.400 Meter-Prüfung verabschiedete sich dieser unter Marian Falk Weißmeier schon im Verlauf der letzten Gegengeraden auf viele Längen von den beiden Recke-Vertretern Iman und Praetor.

Im ersten Lauf zum German Tote Junior-Cup Südwest war der im Vorjahr noch im Ausgleich III platzierte Ewell Place (L. Bekaert) gegen Goldmeister und Buffalo Soldier früh völlig überlegen voraus.

Mit Manfred Webers Troyanda (42:10, Berit Weber) und Selina Ehls Galante (36:10, Melissa Ehm) kamen in weiteren Handicaps durchaus erwartete Pferde zum Zuge. Und auch der stets höher gehandelte Nereus (24:10, St. Hofer) aus dem Quartier von Christian Peterschmitt hatte in einem 1.800 Meter-Ausgleich IV keinerlei Probleme.

Im Araberrennen war gegen den heißen 16:10-Favoruten Madjy (16:10, F. X. Weißmeier) aus dem Stall von Regine Weißmeier kein Kraut gewachsen. Gleich im anschließenden 1.800 Meter-Handicap legte das Weißmeier-Team mit Pearl of England (90:10) gleich noch einen Punkt nach.

Night Wish stark in Mailand

Ein Jahr nach dem Erfolg von Magic Artist landete der ebenfalls in den Farben des Stalles Salzburg angetretene Night Wish (Frederik Tylicki) für Neu-Trainerin Sarah Steinberg am Sonntag im Premio Ambrosiano (Gruppe III, 64.900 Euro, 2.000 m) in Mailand auf einem sehr guten zweiten Rang hinter dem Circus Couture (Fabio Franca) aus dem Botti-Stall. Der Deutsche erkämpfte sich diesen Rang gegen Greg Pass.

 

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