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Erster Trainersieg für Melanie Sauer

Nächster Black Type-Treffer von Royal Solitaire

Hannover 1. Mai 2016

Mit dem Grossen Preis von Rossmann, einem mit 25.000 Euro dotierten 2000 Meter-Rennen für vierjährige und ältere Stuten, stand am Sonntag bei der Saisoneröffnung in Hannover gleich mal wieder eine Listenprüfung im Mitttelpunkt. Elf Pferde kamen an den Start, die Favoritenrolle hatte die von Peter Schiergen trainierte Ammerländerin Royal Solitaire (D.Porcu) inne, die am Ostersonntag in Berlin-Hoppegarten bereits in einem Black Type-Rennen über die Meile erfolgreich gewesen war.

37:10 notierte die vierjährige Shamardal-Tocher, als sich die Boxen öffneten. Und nach einem Rennen aus der Reserve konnte die Asterblüte-Lady ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht werden, setzte sich leicht mit zweieinviertel Längen Vorsprung gegen die von Waldemar Hickst vorbereitete Bravo Girl (St.Hellyn) durch, hinter der die Wöhler-Stute Arles (J.Bojko) vor der aus Norwegen angereisten Icecapada (E.Chaves) den dritten Platz belegte. Die ebenfalls stark gewettete Röttgenerin Wild Motion (M.Seidl), die zuvor bei zwei Starts noch ungeschlagen war, hatte keine Möglichkeiten, und kam als Neunte über die Linie.

Im wichtigsten Handicap des Tages, dem Preis von Hannover 96, einem Ausgleich I über 2200 Meter, landete der Favorit, der Ittlinger Novano (A.Suborics) dagegen nur auf dem dritten Platz. Der Sieg in der mit 22.500 Euro dotierten Handicap-Prüfung ging an den von Hans-Jürgen Gröschel vor Ort trainierten Fair Trade. Der superbeständige Tertullian-Sohn aus dem Besitz von Peter Gollmann, der den Hengst auch selbst gezogen hat, siegte mit einem Vorsprung von einem Hals nach langem Kampf gegen Gestüt Winterhauchs Moscatello (A.Helfenbein). Im Sattel des Fünfjährigen, auf den es am Toto 61:10 gab, saß Stephen Hellyn.

Das blieb aber nicht der einzige Sieg eines hHnnoverschen Trainers an diesem Nachmittag, denn auch Gröschels Kollegen Christian Sprengel und Melanie Sauer konnten sich über Siege freuen. Für die junge Trainerin war der Erfolg der Stute Star of Malta (F.Minarik) im Maidenrennen für die vierjährigen und älteren Pferde über 1600 Meter der erste Sieg als Trainerin überhaupt. Die vierjährige Kyllachy-Tochter, die 37:10 zahlte, verwies Andreas Löwes Barocca (A.Helfenbein) und Günter Lentz‘ Limari (P.Gibson) auf die Plätze zwei, bzw. drei, womit am Ende drei Debütanten vorne waren.

Christian Sprengel, der zuvor bereits den Ausgleich II in Leipzig gewonnen hatte, stellte mit El Zagal den Sieger im Ausgleich II über 1400 Meter. Der Areion-Sohn gewann zur Quote von 35:10 sicher mit eineinhalb Längen Vorsorung gegen Cassilero (St.Hellyn), hinter dem Lord of Leitrim (F.Minarik) Dritter wurde.

Im Sattel des Siegers saß dabei Francisco Franco Da Silva. Für den Brasilianer war es der zweite Tagestreffer, denn zuvor hatte er bereits den von Jean-Pierre Carvalho trainierten Guizot im Dreijährigenrennen über die Meile zu einem überlegenen Sieg geführt. Mit eineinviertel Längen Vorsprung vor dem Zweiten war der Wallach als 21:10-Favorit erfolgreich. Zanini (St.Hellyn) und Saxone (A.Suborics) blieben da nur die Plätze zwei, bzw. drei.

Im zweiten Dreijährigenrennen, einem Stutenrennen über 1900 Meter, gab es mal wieder einen Sieg für das Heumarer Quartier von Markus Klug, für den die im Besitz des Gestüts Görlsdorf stehende Debütantin Queen Viktoria (M.Seidl) gegen die Wittekindshoferin Event Mum (St.Hellyn) und die Novellist-Schwester Nightlight Angel (J.Boko) behauptete. Erstaunen musste die hohe Siegquote von 101:10 für Queen Viktoria.

Das dritte, und gleichzeitig letzte Dreijährigenrennen des Tages ging an den Stall von Andreas Wöhler, für den der Tertullian-Sohn Classic Rock (J.Bojko) leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung gegen den Favoriten Plein Ciel (St.Hellyn) gewann, hinter dem Carpathian (F.Minarik) den dritten Platz belegte. 41:10 gab es auf den Sieger.



 

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