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Motabaary, Audientia und Zwingelstein triumphieren in Mannheim

Die Erfolgsserien gehen weiter

Mannheim 8. Mai 2016

Volle Ränge bei strahlendem Sonnenschein – der zweite Saisonrenntag am Sonntag in Mannheim stieß auf ein glänzendes Echo bei den Besuchern. Im 113. Großen Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen (Listenrennen, 14.000 Euro, 4.200 m), Deutschland bedeutendstem Hindernisrennen setzte die von Marion Rotering in Iffezheim vorbereitete Samum-Tochter Audientia (28:10, M. Quinlan) ihre tolle Form fort.

Start-Ziel war die Siebenjährige des Stalles Auteuil gegen Supervisor und Sekundant, die beiden Veteranen, ganz bequem voraus. Es war bereits der siebte Sieg von Audientia, auf deren weitere Karriere man sehr gespannt sein darf. Der hochgehandelte Falconettei war früh nicht mehr zwingend und wurde auf der Zielgeraden zudem noch reiterlos.

Einmal mehr eilte die Iffezheimer Amazone Eva-Maria Zwingelstein von einem Erfolg zum anderen. Auch im Hauptereignis, einem 1.900 Meter-Ausgleich II, führte sie den von Werner Glanz in München trainierten Motabaary (71:10) zu einem sicheren Speederfolg über den an der Spitze bestens durchziehenden Kitaneso und Fuscano.

Damit scheint der dreifache Vorjahressieger seinem Besitzer, dem Stall Nicole, auch 2016 viel Freude zu bereiten. Gut möglich, dass man nun das Frühjahrs-Meeting in Iffezheim ansteuert.

Einen Husarenritt zeigte Eva-Maria Zwingelstein in einem 2.500 Meter-Handicap auf. Denn der deutliche Start-Ziel-Vorsprung auf Annick Gratz‘ Bin Manduro (107:10) geriet gegen den Favoriten Avio und Olkaria nie in Gefahr.

In der einleitenden 1.400 Meter-Prüfung landete Philipp Bergs Grosmont (16:10, F. X. Weißmeier) gegen Vetriano und Gold Prize nach dem starken Deutschland-Debüt den allseits erwarteten Erfolg.

Der Mannheimer Lokalmatador Marco Klein sicherte sich den 1.400 Meter-Ausgleich III mit der schon auf der Sandbahn gestarteten Northern Sun (58:10), die unter Tommaso Scardino in vorentscheidender Phase nach vorne strebte und den zäh attackierenden Square Lamartine sicher abwehrte, während Nassijah als Dritte schon mit Abstand folgte. Klein komplettierte ein Doppel in einem 1.900 Meter-Handicap mit Ignaz (M. Ehm) vor Vinea Valentine und Lezar.

In sehr beeindruckender Manier trumpfte die von Peter Schiergen in Köln aufgebotene Fährhoferin Sumara (38:10) unter Amateur-Champion Vinzenz Schiergen in einer 1.900 Meter-Prüfung für Dreijährige auf. Die Lando-Tochter verabschiedete sich vor Cumbriano und Joker vorne nach Belieben.

Erfolgstrainer Markus Klug ließ sich das abschließende 2.500 Meter-Rennen mit Sworn Terz (15:10, M. Pecheur) deutlich vor Königsland und Tinkers Lane nicht nehmen.






 

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