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Sprengel-Schützling begeistert in Hannover

Boscaccio voll auf Derby-Kurs

Hannover 16. Mai 2016

Schon dreimal präsentierte sich im Derby Trial in Hannover der spätere Derby-Sieger. Gut möglich, dass das Publikum am Pfingstmontag im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) wieder den späteren Hamburg-Triumphator gesehen hat. Denn der aktuell schon in allen Wettmärkten vorne geführte Boscaccio (im Besitz des Hamburgers Rainer Hupe und dessen Freunden) begeisterte auf der Neuen Bult.

Start-Ziel hatte Dennis Schiergen stets guten Vorsprung mit dem 17:10-Favoriten im siebenköpfigen Feld (Salonmedicus war Nichtstarter, Larry war vom Start verwiesen worden). Auf der Geraden beorderte er den Mount Nelson-Sohn ganz nach außen, wo Boscaccio völlig souverän davonstiefelte. Sein Trainer Christian Sprengel kann dem Blauen Band voller Zuversicht entgegensehen. Moonshiner eroberte noch den Ehrenplatz vor dem vom letzten Platz kommenden Dschingis Secret und dem lange prominenten Bora Rock.

Im Ausgleich I über 1.750 Meter zeigte der von Peter Schiergen aufgebotene Ittlinger Starwood (66:10) einen enormen Kampfgeist, als er auf den allerletzten Metern noch den Favoriten Atreju und Seewolf knapp in den Griff bekam. Offenbar scheint der Wallach nun den höheren Erwartungen immer besser gerecht zu werden.

So richtig Tritt gefasst hat nun Stefan Richters Words of Love (34:10, J. Bojko), die in einem 1.750 Meter-Ausgleich III mit viel Schwung den Piloten Dark Forrest und König Arte passierte.

Jetzt kommen die Dreijährigen von Andreas Wöhler so richtig auf Touren – in einer 2.000 Meter-Prüfung präsentierte sich Stall Salzburgs Wai Key Star (23:10, zweiter Tagessieg für Jozef Bojko) weiter gefördert und wurde gegen die versprechend debütierende Amiga und Gauguin seiner Favoritenrolle bestens gerecht. Der Soldier Hollow-Sohn hat noch eine Nennung für das Derby in Hamburg.

Sogar eine Nennung für den Großen Hansa-Preis in Hamburg besitzt der von Roland Dzubasz trainierte Auenqueller Oriental Ghost (19:10), doch bis dahin ist es natürlich ein weiter Weg. In der Maidenklasse machte der 19:10-Favorit unter Bayarsaikhan Ganbat wenig Federlesens mit der von Descarado vor Minnetonka und der enttäuschenden Kween Marmalade angeführten Konkurrenz.

Sehr überraschend verlief eine Meilen-Prüfung für den Derby-Jahrgang, denn mit den beiden Erstplatzierten war kaum zu rechnen: Die von Pavel Vovcenko erstmals aufgebotene Lord of England-Tochter (192:10) hatte gegen Voodoo (164:10) und die Favoritin Restless Mind knapp das bessere Ebde. Gerade einmal 9.000 Euro hatte sie als Jährling in Baden-Baden gekostet.

Im Viererwett-Rennen gab Geladi (B. Ganbat, 91:10) einen optimalen Einstand für Trainer Pavel Vovcenko vor dem Piloten Novacovic, Winola und Ramona Beat. Die Quote betrug 39.215:10 Euro.

Mehrere Gruppe-Pferde gaben sich in einer Meilen-Prüfung die Ehre. Und mit großem Einsatz raufte sich Christian Zschaches Gereon (22:10, D. Schiergen) gegen Abendwind und die deutlicher zurück folgende Darasita ins Ziel.






 

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