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Fünfter Platz des Wöhler-Hengstes im Derby Italiano

Keine Rom-Eroberung durch Isfahan

Rom 22. Mai 2016

Dreimal war das Derby Italiano bisher nach Deutschland gewandert – Kallisto im Jahr 2000, Osorio 2003 und Feuerblitz 2012 hatten sich in die Siegerliste dieses Top-Events in der italienischen Hauptstadt Rom eingetragen. Am Sonntag galt der im Besitz von Darius Racing stehende Dreijährige Isfahan (Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler) als Favorit im neunköpfigen Feld dieser mit 715.000 Euro dotierten Gruppe II-Prüfung über 2.200 Meter.

Doch es hat nicht sollen sein. Isfahan landete deutlicher zurück auf Rang fünf, ohne eine Chance auf einen Platz nach ganz vorne gehabt zu haben. Unterwegs ging der Deutsche im Mittelfeld, an fünfter, sechster Position. Auf der Zielgeraden war Isfahan, der zuvor den Preis des Winterfavoriten und das Pferdewetten.de - Bavarian Classic gewonnen hatte, an der Außenseite kurz in Position und schien auch gefährlich, aber dann drang er nicht entscheidend durch.

Vorne machte sich am Ende der 288:10-Riesenaußenseiter Saent unter Dario Vargiu entscheidend frei – der Dritte des Premio Parioli war von den Wettern völlig vernachlässigt worden. Offenbar hatte dem Strategic Prince-Sohn kaum jemand zugetraut, ausgerechnet im Derby den vierten Karrieretreffer zu schaffen. Dee Dee D‘ or (C. Demuro) und Full Drago (U. Rispoli) belegten Rang zwei und drei.

Manager Holger Faust meinte in einem ersten Statement: "Isfahan kam mit dem festen Boden heute hier in Rom überhaupt nicht zu Recht. Die Bahn hatte einen Wert von ca. 3,5, und, wie man deutlich sehen konnte, fand er deshalb niemals in seine gewohnte Aktion.  Die Mitfavoritenbürde für das Deutsche Derby ist jetzt zwar weg, aber trotzdem wird Isfahan in Hamburg als nächstes starten. Die lange Pause wird ihm gut tun, und vielleicht bekommen wir in Hamburg ja einen elastischeren Boden."

Kamsin-Sohn in Auteuil top

Eine Erfolgsnachricht kommt dagegen aus Frankreich: Der Kamsin-Sohn On The Go bleibt „on Fire“. Beim dritten Start landete er am Sonntag seinen dritten Erfolg, und dies in überlegener Manier im Prix Stanley, einem 85.000 Euro-Listenrennen über 3.500 Meter der Hürdenbahn am größten Hindernistag in Auteuil/Frankreich.

 

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