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Iffezheimer Amazone auch in Mannheim stark

Immer wieder Zwingelstein

Mannheim 5. Juni 2016

Sie gewinnt immer weiter – die Iffezheimer Rennreiterin Eva-Maria Zwingelstein stockte am Sonntag in Mannheim ihr Punktekonto weiter auf. Im Hauptrennen, einem Ausgleich III über 1.900 Meter, war ihr Pferd Pissarro (33:10) aus dem Quartier von Lokalmatador Horst Rudolph schon früh überlegen voraus und ließ gegen Claudia Octavia und die Favoritin Sumara nie etwas anbrennen.

Eva-Maria Zwingelstein zeichnete sich noch mehrfach aus – zunächst in einem 2.500 Meter-Handicap auf Alfred Renz‘ Injoy (57:10) vor dem Favoriten Avio und Nabakuk. Und später in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV auf der von ihrem künftigen Ehemann Gerald Geisler trainierten Vinea Valentine (26:10) vor Ignaz und Twinnie.

Sponsor Peter Gaul und seine Gattin Gabriele landete in einer 2.500 Meter-Prüfung einen Erfolg mit Eastsite One (übrigens hieß das Rennen Preis der Handwerker der EASTSITE), wobei der Wallach unter Sibylle Vogt gegen Perfect Swing, dessen Reiter schon in der ersten Runde gedacht hatte, das Rennen sei vorbei, sicher hinkam. Überschattet wurde das Rennen vom Unfall des hohen Favoriten und Rekonvaleszenten Letro.

Eine Überraschung war der Treffer von Matthias Schwinns Inspiration (115:10) mit der jungen Carina Giesgen in einem 1.400 Meter-Handicap. Die Stute zog in der Schlussphase souverän an Control Chief und Zarrentin vorbei.

Klasse setzt sich durch – das war die Losung in einem 1.400 Meter-Rennen, denn trotz einer Pause seit dem vergangenen Jahr ließ sich Sascha Smrczeks Bellcanto als 13:10-Favorit unter Fabio Marcialis vor Not Now und Hippocrene nie beeindrucken.

Im über 3.600 Meter führenden Jagdrennen präsentierte sich der von Christian von der Recke für die Quadriga GmbH gesattelte North Germany (51:10) mit Paul Johnson gegenüber der Badenia deutlich gesteigert und setzte sich zeitig von den Favoriten Sekundant und Supervisor ab.

Im abschließenden 1.900 Meter-Rennen hatte man den Rechnungsfavoriten Over the Top (109:10, R. Weber) sträflich unterschätzt. Vorneweg war gegen den aus einer langen Pause kommenden Schützling von Jochen Göritz kein Kraut gewachsen. Das mussten auch die platzierten Pferde Superkate und Aroy anerkennen.

 

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