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Guter, aber zu später Schlussakkord des Röttgeners im Prix Paul de Moussac

Degas Dritter in Chantilly

Chantilly 11. Juni 2016

Der erste Auslandsstart des Röttgeners Degas endete mit einem dritten Platz im Prix Paul de Moussac, dem sportlichen Höhepunkt des heutigen Programms in Chantilly, wobei der Dreijährige aus dem Rath-Heumarer Quartier von Trainer Markus Klug unter Adrie de Vries zuletzt mit zu den schnellsten Pferden gehörte. Doch war die zu schließende Lücke nach vorne einfach zu groß geworden, um diese noch schließen zu können, zumal sich der Zweite des jüngsten Mehl-Mülhens-Rennens auch erst vergleichsweise spät richtig entfalten konnte.

Gewonnen wurde die mit insgesamt 80.000 Euro dotierte Gruppe-III-Prüfung für Dreijährige über 1600 Meter von Al Shaqab Racings Zelzal mit Gregory Benoist im Sattel. Seinen vorausgegangenen Start hatte der von Trainer Jean-Claude Rouget betreute Sea-The-Stars-Sohn immerhin in der Poule d’Essai des Poulains in Deauville als Favorit absolviert, doch hier einigermaßen enttäuscht und nur im Hintertreffen das Ziel erreicht.

Ebenso hatte Moon Trouble zuvor hier sein Glück versucht, doch am Ende in dem vom irischen Gast The Gurkha gewonnen Klassiker ebenfalls keine wesentliche Rolle mehr gespielt, allerdings war er dabei noch vor Zelzal ins Ziel gekommen, sodass diesem bei seiner nunmehrigen Rehabilitierung zugleich eine erfolgreiche Revanche gelang. 

Moon Trouble war es auch, der sofort das Heft in die Hand genommen und sich deutlich vor das restliche Feld gesetzt hatte und damit für einen für französische Verhältnisse ungewöhnlichen Rennverlauf sorgte. Die durchaus riskante Taktik wäre dennoch beinahe komplett aufgegangen, hätte Zelzal nicht früh genug die Verfolgung aufgenommen, was ihm in einer Zeit von 1.35,43 Minuten letztlich dann sogar noch einen Vorteil von zweieinhalb Längen einbrachte.

Zwei Längen hinter Moon Trouble setzte sich Degas knapp mit einem Kopf für Platz drei gegen Hurricane durch, der ebenfalls früh mitgemischt hatte, dann aber dafür  Tribut zu zollen hatte. Auch Siyounor und Kourkan endeten - nur um einen kurzen Kopf und einen Hals geschlagen - keineswegs weit dahinter auf den nächsten Plätzen.





 

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