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Sensationeller Erfolg am Diane-Tag in Chantilly

Pas de deux tanzt die Gegner aus

Chantilly/Mailand/Stockholm 19. Juni 2016

Deutsche Pferde gaben sich am Sonntag in den verschiedensten europäischen Ländern die Ehre. Und einmal mehr war es ein Erfolgstag. Am großen Prix de Diane-Tag in Chantilly triumphierte der von Yasmin Almenräder in Mülheim vorbreitete Pas de deux mit Antoine Coutier als 243:10-Außenseiter im Prix Bertrand de Breuil (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.600 m).

Aus dem Vordertreffen zog der im Besitz von Dirk von Mitzlaff stehende Saddex-Sohn sehr sicher in Front und gab die Spitze gegen Impassable und Sea Front nicht mehr ab! Der im Besitz von Torsten Raber stehende Hello My Love (Eddy Hardouin/Carina Fey) wurde Sechste, der Ex-Deutsche Stillman Vierter.

Im Prix de Diane (1 Mio. Euro, 2.100 m), einem der bedeutendsten Rennen für dreijährige Stuten auf der Welt hatte die von Waldemar Hickst aufgebotene Gysoave (Theo Bachelot) als große Außenseiterin aus dem Vordertreffen nie den Hauch einer Chance und endete auf Platz zehn. Es gewann die von Jean-Claude Rouget gesattelte Favoritin La Cressonniere (Cristian Demuro) vor der Wertheimer-Stute Left Hand und der Mitfavoritin Volta. Lutz Bongens Happy Approach (Antoine Hamelin) mischte länger mit, konnte aber in der entscheidenden Phase ebenfalls nicht mehr mithalten und wurde Zwölfte.

Für einen weiteren deutschen Treffer sorgte der von Andreas Löwe für Darius Racing trainierte Palang als 23:10-Favorit im Championnat du Monde Longines Fegentri (24.000 Euro, 2.000 m), der unter Debora Fioretti souverän zum Zuge kam. Larissa Bieß wurde hier mit Rosy Blush Dritte.

In Mailand stand der Premio Del Giubileto (Gruppe III, 64.900 Euro, 1.800 m) auf der Agenda zweier Kandidaten aus Deutschland. Eckhard Saurens Rogue Runner (Carlo Fiocchi/Peter Schiergen) kam nach einem Schwächemoment noch einmal wieder und wurde Vierter. Felician (Pat Cosgrave/Ferdinand Leve) kam nie vom Ende des Feldes so richtig weg und belegte Platz sieben. Greg Pass (Dario Vargiu) gewann vor dem Favoriten Circus Couture und Voice Of Love.

Doch im Premio XXXXVIII Royal Mares (Listenrennen, 41.800 Euro, 1.600 m) gab es noch einen vielbeachteten deutschen Treffer: Die von Peter Schiergen für den Stall Emerald vorbereitete Bastille sicherte sich unter Carlo Fiocchi in gutem Stil diese Prüfung. Lips Planet (P. Convertino/A. Löwe) konnte sich aus dem Vordertreffen nicht entscheidend steigern.

Bei seinem Gastspiel auf der neuen Rennbahn Bro Park in Schweden wurde Eckhard Saurens Diplomat aus dem Stall von Mario Hofer mit Martin Harley Fünfter im Stockholms Stora Pris (Gruppe III; 1,2 Mio. Kronen, 1.800 m). Es siegte der schon achtjährige Veteran Coprah zur Mega-Quote von 456:10.






 

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