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Wolfsburg-Manager hofft auf seinen Galopper Potemkin – Public Viewing auf der Rennbahn

„Tor“ für Allofs in Dortmund?

Dortmund 23. Juni 2016

Fußball ist Trumpf am Sonntag. Aber schon gut eine Stunde vor dem Achtelfinal-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei könnte ein hiesiger Promi aus diesem Sport ein „Tor schießen“: Der für VFL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof startende Wallach Potemkin bestreitet den 29. Großen Preis der Wirtschaft (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.750 m, 8. Rennen um 16:40 Uhr) auf der Galopprennbahn in Dortmund als einer der Favoriten.

Potemkin ist der Aufsteiger der Saison 2015, gewann im vergangenen Jahr sensationelle sechs Rennen, zuletzt den Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten in ganz großer Manier. Trotz der langen Pause seit Oktober könnte der Schützling von Andreas Wöhler seinen Siegeszug fortsetzen. Allofs hat gegenüber dem Rennverein sein Kommen zugesagt!

Gefährliche ältere Konkurrenten sind natürlich der einstige Gruppe I-Gewinner Lucky Lion (Adrie de Vries) und vor allem Stall Fürstenhofs Wild Chief (Alexander Pietsch), dessen Klasseformen auf Top-Niveau in Frankreich allen Respekt verdient haben und der sogar Favorit werden könnte. Auch der Ungar Quelindo (Alberto Sanna) zeigte sich gerade in Magdeburg von bester Seite.

Im ersten ganz großen Aufeinandertreffen der Spitzen-Galopper verschiedener Altersklassen sollte man natürlich die Dreijährigen genauer unter die Lupe nehmen: Die erheblichen Gewichtsvorteile dieser aufstrebenden Talente machen den Reiz aus: Der im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen kurz wie der Sieger aussehende Abdullah-Hengst Noor Al Hawa (Stephen Hellyn) scheint von ihnen am interessantesten. Aber auch Nacar (Andreas Suborics), Guizot (Filip Minarik) und Pagino (Marc Lerner) sind hier zu beachten.

Von den am Sonntag beteiligten Trainern und Jockeys haben einige den Dortmunder Großen Preis der Wirtschaft schon gewonnen: Mario Hofer hat schon fünf Siege eingefahren: im Vorjahr mit Nordico, 2006 mit Lord Of England, 2001 und 2000 mit Banyumanik und 1990 mit Sir Felix. Sein Kollege Waldemar Hickst bringt es auf drei Treffer: 2012 mit Al Shamar, 2009 mit Zaungast und 2008 mit Wiesenpfad. Andreas Wöhler war zweimal erfolgreich: 1997 mit Kalatos und 1994 mit Prince Firebird. Und Andreas Löwe siegte 2014 mit Amaron.

Unter den acht Jockeys gibt es dagegen nur zwei vorherige Sieger: Alexander Pietsch, der im Vorjahr Nordico ritt, und Adrie de Vries, der 2008 mit Wiesenpfad gewann.

Auch Fußballfans müssen sich nicht abschrecken lassen: Das Deutschland-Spiel gegen die Slowakei ab 18 Uhr wird direkt im Anschluss an das letzte Rennen gezeigt - beim Public Viewing auf der Rennbahn! Das Spiel wird live auf der Großleinwand gegenüber dem Absattelring übertragen.

Innerhalb der Karte von insgesamt zehn Prüfungen ab 13 Uhr kommen die Wetter natürlich voll auf ihre Kosten. Die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von stolzen 20.000 Euro (inklusive eines Jackpots von 8.093,69 Euro) wird in der Viererwette des 5. Rennens um 15:05 Uhr (Ausgleich IV, 2.000 m) ausgespielt. Hier favorisieren wir Holtby (St. Hellyn) und Alta Monte (E.-M. Zwingelstein).

Und im dritten Rennen (über 1.750 Meter; 14 Uhr) wird in der Dreierwette ein Jackpot von 1.679,18 Euro ausgelobt. Hier ist die Ittlingerin Salamati (A. Suborics) das Stellpferd.

Kulinarische Spitzenklasse wird den vielen Partnern des Preis der Wirtschaft im VIP-Zelt geboten. Denn Sterne-Koch Michael Dyllong und sein Team aus dem bekannten Restaurant Palmgarden in der Spielbank Hohensyburg bewirten die Gäste. 

Aber natürlich denkt der Dortmunder Rennverein an alle Besucher, die sich die bekannt gute Bratwurst von Walter Kratz gönnen können, und an die Familie. „Das Kinderprogramm wird wieder klasse“, verspricht Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Wir haben zum Beispiel einen Bull Ride aufgebaut, der die Sattelfestigkeit von Jung und Alt testet.“ Zum Großen Preis soll auch der sanierte Führring fertig sein, an dem noch mit Hochdruck gearbeitet wird.


Außerdem am Sonntag: Jugendpreis-Siegerin Hargeisa in Mailand

Interessante Auslandsstarterin ist am Sonntag in Mailand die von Mario Hofer für die Stiftung Gestüt Fährhof antretende Badener Jugendpreis-Siegerin Hargeisa (C. Fiocchi) im Premio Primi Passi für Zweijährige (Gruppe III, 77.000 Euro, 1.200 m).
 

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