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Protectionist, Iquitos, Guignol und weitere Stars im Hansa-Preis

Melbourne Cup-Sieger gegen Top-Aufsteiger

Hamburg 30. Juni 2016

Eine Woche vor dem großen Showdown im IDEE 147. Deutschen Derby gibt es an diesem Sonntag bereits einen Kampf von Galopper-Stars auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Denn im www.pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 16:45 Uhr) präsentieren sich mehrere der besten deutschen Pferde überhaupt.

Da trifft Protectionist (Eduardo Pedroza) auf Iquitos (Ian Ferguson) – dieses Duell hält die Fans schon jetzt in Atem. Protectionist ist als imponierender Melbourne Cup-Gewinner 2014 eines der Aushängeschilder der hiesigen Zucht – sein Erfolg im bedeutendsten Rennen Australiens katapultierte seine Gewinnsumme auf über 2,3 Millionen Euro und bescherte dem deutschen Galopprennsport viel Ruhm und Ehre.

Nach einer längeren Durststrecke kehrte der Hengst von Down Under zu seinem früheren Trainer Andreas Wöhler nach Spexard bei Gütersloh zurück, der das Kunststück fertig brachte, ihn in einem kleinen, aber feinen Rennen in Düsseldorf gleich wieder siegfertig vorzustellen. Und der Treffer machte viel Eindruck. Da darf man gespannt sein, ob der Monsun-Sohn wie schon 2014 hier wieder zu stark für die Konkurrenz ist.

Aber die ist gewaltig: Der nachgenannte Iquitos aus dem Hannoveraner Stall von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel landete gerade erst in Baden-Baden sein bisheriges Karriere-Highlight – im Großen Preis der Badischen Wirtschaft überrollte der Hengst mit seinem gefürchteten Speed als Außenseiter die Konkurrenz. Ein neuer Star war geboren, und man darf ihm auch hier viel zutrauen.

Guignol (Filip Minarik) aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho lief als Vierter im Grand Prix de Chantilly (Gruppe II) glänzend und war zuvor in Hoppegarten sogar vor Iquitos.

Im neunköpfigen Feld lauern noch weitere Asse – wie der im Besitz der Hamburgerin Margit Wetzel stehende Fair Mountain (mit Jozef Bojko; Derby-Dritter 2015). Und dann wären da noch die Top-Stuten Meergörl (Michael Cadeddu) – sie gewann gerade das Diana-Trial in Hoppegarten und hat als Dreijährige enorme Gewichtsvorteile – und Techno Queen (Adrie de Vries) oder der hier schon zweimal platzierte Sirius (Stephen Hellyn).

Neun Prüfungen (darunter auch ein Reitpferdrennen zu Beginn) umfasst das Programm, darunter auch ein Ausgleich I über 1.800 Meter (5. Rennen um 15:35 Uhr mit dem gerade wieder erfolgreichen Apoleon (F. Ladu), Deutschlands bestem Halbblüter, sowie dem Dreijährigen Capitano (A. Pietsch).

Im Ausgleich II über 1.600 Meter (4. Rennen um 15:05 Uhr) sind Global Storm (A. Pietsch), Rabi (M. Cadeddu) und Sun at work (A. Helfenbein) kaum schon voll erkannte Pferde. 

Die Viererwette mit Garantie-Auszahlungen von jeweils 10.000 Euro lockt im 3. Rennen um 14:35 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) sowie im 6. Rennen um 16:10 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m).
 

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