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Starke Resonanz auf den vorletzten Renntag in 2016

Pony-Derby in Mannheim

Mannheim 14. Juli 2016

Vor einem Jahr musste der Mannheim²-Renntag wegen großer Hitze ausfallen, und zuletzt am B.A.U.-Renntag auf der Rennbahn in Mannheim-Seckenheim gab es heftigen Regen. Doch an diesem Sonntag hofft man auf mehr Fortune bei Petrus, wenn der vorletzte Termin dieser Saison auf dem so beliebten Kurs stattfindet.

Acht Rennen umfasst die Karte, darunter auch das 12. Deutsche Pony-Derby als besondere Attraktion. Ponys aller Rassen sind teilnahmeberechtigt. Die Reiterinnen und Reiter müssen mindestens zehn Jahre alt sein. Das Maximalalter beträgt 18 Jahre. Gut möglich, dass wieder das ein oder andere Talent am Beginn einer großen Karriere steht. Man denke nur an Martin Seidl, der vor zwölf Jahren bei der Premiere hier erfolgreich war und nun zu den gefragtesten jungen Jockeys auf hiesigen Rennbahnen zählt. 

Diesmal gerät das Rennen zu einer rein belgischen Angelegenheit. Einmal mehr wird die den „kleinen“ Zwei- und Vierbeinern vorbehaltene Prüfung als Preis der Familie Hartmut und Gabi Erny vom Pferdeland Kollerland entschieden. Sechs der maximal 1,48 Meter „kleinen“ Pferde gehen gleich im 1. Rennen um 14.05 Uhr an den Start. Darunter befindet sich mit dem von Loid Bekaert zu reitenden Milo der Vorjahressieger. Sein erst 15 Jahre alter Reiter gewann in der vergangenen Saison sogar das Championat beim „German Tote Junior-Cup Südwest“ und liegt auch in der diesjährigen Wertung klar in Front.

Aber auch das weitere Programm kann sich sehen lassen. Im Mittelpunkt steht der Preis der Stadt Mannheim (Ausgleich III, 1.900 m, 5. Rennen um 16:10 Uhr). Hier sind auch die Lokalmatadoren Horst Rudolph (mit Pissarro – E.-M. Zwingelstein) und Marco Klein (mit Kitaneso – T. Scardino) vertreten. Bald einmal fällig sein müsste auch der von Werner Glanz trainierte Pythagoras (I. Poullis), der die Farben des Galopp Club Süddeutschland trägt. Aber die Favoritenrolle dürfte an die von Markus Klug trainierte Röttgenerin Kizingo (M. Pecheur) gehen, die sicherlich noch einiges Potenzial besitzt.

Stark ist die Resonanz auf den Ausgleich IV über 2.500 Meter (6. Rennen um 16:40 Uhr), was bei einer Dotierung von 7.000 Euro kein Wunder ist. Es mussten sogar Pferde ausgeschieden werden. Bin Manduro (M. Blumenauer) ist hier nur eine von vielen Möglichkeiten. Zudem handelt es sich um einen Lauf beim „German Tote Turfchampionat Südwest 2016“, den der Verband Südwestdeutscher Rennvereine initiiert hat und der auf allen Bahnen im Südwesten im Laufe des Jahres in einzelnen Wertungsläufen entschieden wird.
 

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