Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Claudia Octavia holt das beste Handicap nach München-Riem

Nicht alle Siege für Süd-West

Mannheim 17. Juli 2016

Es hat schon Mannheimer Renntag gegeben, da gestaltete sich die Dominanz der Süd-West-Ställe ungleich größer als heute. Diesmal gingen die Erfolge teils auch in andere Regionen, sie wanderten etwa nach Iffezheim und nach München-Riem. In die bayerische Metropole ging beispielsweise auch das beste Handicap des Tages, der Preis der Stadt Mannheim. Unter denselben Farben, unter denen vor Wochenfrist erst Isfahan das Idee Deutsche Derby gewonnen hatte, siegte jn Seckenheim nun die Stute Claudia Octavia aus dem Quartier von Trainer Werner Glanz.

Nachdem die Holy-Roman-Emperor-Tochter schon im Juni in Mannheim platziert gewesen war, reichte es diesmal voll und ganz. Selbst die als klare Favoritin gehandelte Kitzingo des Gestüt Röttgens vermochte die von Marco Casamento gesteuerte Fünfjährige nicht zu bremsen, sie setzte sich für Platz vielmehr noch so gerade und soeben gegen den stark laufenden Incorruptible durch.

Der Stimmung tat dies alles aber keinen Abbruch. Die war wie immer in Mannheim einfach wieder klasse. Dazu hatte sich abermals jede Menge kommunaler Prominenz eingefunden, die unter anderem dem jungen Ebbe Verhestraeten viel Beifall spendete, als der auf Header nach dem 12. Deutschen Ponyderby gleich zu Beginn der Veranstaltung das Geläuf als Gewinner verließ.

Viel Applaus bekam daneben Tommaso Scardino. Zunächst nach dem Treffer mit Galante im Preis der Werbegemeinschaft Mannheim City, in dem sich die Stute gegen Onenightinbangkok und Princess Sara durchzusetzen verstand. Und wenig später noch auf Mount Juliet, der den Preis der Born Brillen Optik nach Iffezheim holte, indem er Night Hawk und Lady Quatz das Nachsehen gab.

In der Damenhand von Sibylle Vogt hatte vorher Dawn Payer bereits Sensational und Grosmont im SoHo Turley-Cup geschlagen. Danach behauptete sich noch eine weitere Reiterin im Preis vom Tribünentisch 8, der Michelle Blumenauer auf Bin Manduro als Siegerin vor Nabakuk und Injoy sah.

Mit einer lohnenden Quote von 155:10 wurden später all noch jene Wetter belohnt, die im Preis der ARICO GmbH an die von Lena Maria Matthes gerittene Außenseiterin Avantica Directa geglaubt hatten, die vor Jucund und Baker Man über die Linie ging, während zum Ende des Tages einmal mehr die Münchener zum Zuge kamen, als die mit 12 Längen auf und davon gehende High Strung unter Robert Fitzpatrick die Konkurrenz regelrecht deklassierte.


 

Weitere News

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

  • Beim Saisonaufgalopp 2017 empfiehlt sich der Leger-Zweite für St. Moritz

    Bei Tellina alles im Plan

    Neuss 07.01.2017

    Man war gespannt, wie sich der Wallach Tellina aus der Affäre ziehen würde, auf dieser für ihn so ungewöhnlich kurzen Distanz im Preis der Neusser Trainingszentrale, als der vorjährige Leger-Zweite nur 1.500 Meter zu bewältigen hatte. Er machte es tatsächlich tadellos; am Ende beherrschte der Silvano-Sohn unter Jozef Bojko die Konkurrenz, wie er wollte Alles blieb damit genau in dem Plan, den sich Trainer Andreas Wöhler für den Achtjährigen der Stiftung Gestüt Fährhof mit Blick auf einen beabsichtigten Start von Tellina im Großen Preis von St. Moritz ausgedacht hatte.

  • Erstem Renntag steht nichts im Wege

    Neuss 06.01.2017

    Der Neusser Reiter- und Rennverein vermeldet, dass die Sandbahn rund um die Uhr mit zwei Traktoren offen gehalten wird. Somit sollten am Samstagabend gute Bedingungen für den Start in die Saison 2017 vorhanden sein.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm