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Deutschlands Top-Zweijährige überzeugt in Maisons-Laffitte

Hargeisa gute Dritte im Prix Robert Papin

Maisons-Laffitte 24. Juli 2016

Deutschlands aktuell beste Zweijähriige, die von Mario Hofer für die Stiftung Gestüt Fährhof trainierte Hargeisa, belegte am Sonntag in Maisons-Laffitte einen starken dritten Platz im Prix Robert Papin, dem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 1100 Meter. Die Speightstown-Tochter, die unter Andreas Suborics als 90:10-Chance in das auf der Geraden Bahn ausgetragene, bärenstark besetzte Rennen gegangen war, war schnell auf den Beinen, und lag sofort in vorderer Linie.

Als es in die Entscheidung ging, musste die deutsche Stute zwar die ersten beiden Pferde deutlich ziehen lassen, aber den dritten Platz hatte sie eigentlich zeitig sicher. Sechseinhalb Längen lag Hargeisa im Ziel hinter dem Sieger, dem von Clive Cox trainierten Tis Marvellous, der unter Adam Kirby als 45:10-Chance leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung gegen die Al Shaqab-Stute Al Jorah zum Zuge kam. Hargeisa ließ mit Prince of Lir und Cosachope immerhin zwei Gruppesieger hinter sich.

Ohne Möglichkeiten war dagegen die von Michael Figge trainierte Dreijährige Night Flair im Prix de Bagatelle, einem mit 55.000 Euro dotierten Listenrennen für dreijährige Stuten über 1600 Meter. Nach einem Rennen von der Spitze aus war die von Pierre Bazire gerittene Stute in der entscheidenden Phase schnell geschlagen und kam als Neunte und damit Letzte über die Linie. Der Sieg ging hier an die von Freddy Head trainierte Qatar Power (Olivier Peslier, 51:10).

Gleich zwei deutsche Pferde versuchten sich im Prix de la Pepiniere, einem mit 48.000 Euro dotierten Listenrennen über 2000 Meter für vierjährige und ältere Stuten. Dabei handelte es sich um die von Andreas Löwe für das Gestüt Winterhauch trainierte Amona (Fabrice Veron), und die Höny-Hoferin Salve Estelle (Cristian Demuro) aus dem Quartier von Waldemar Hickst. Beide hatten in dem Rennen auf der Geraden Bahn jedoch keine Chance und landeten im geschlagenen Feld. Amona belegte in totem Rennen Platz sechs, Salve Estelle kam als Zehnte über die Linie.



 

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