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Elliptique und Starjockey Dettori schlagen deutsche Grand Prix-Elite

Erster ausländischer Champions League-Sieg

München 31. Juli 2016

Der im Besitz der Familie Rothschild stehende und von Andre Fabre in Chantilly trainierte Elliptique gewann am Sonntag vor 13.000 Zuschauern in München-Riem den Großen Dallmayr-Preis, den fünften Lauf zur German Racing Champions League. Unter dem italienischen Weltklassejockey verwies der fünfjährige New Approach-Sohn, der als 37:10-Favorit ins Rennen gegangen war, in dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2000 Meter die von Peter Schiergen für das Gestüt Ammerland trainierte Stute Royal Solitaire und den im Mitbesitz von Klaus Allofs‘ stehenden Potemkin auf die Plätze zwei und drei. Eine halbe Länge Vorsprung hatte der Sieger im Ziel vor dem Zweitplatzierten, die wiederum mit einer halben Länge vor dem Dritten blieb.

Nachdem er unterwegs an drittletzter Stelle gelegen hatte, drehte der spätere Sieger, der erst vor wenigen Tagen für 15.500 Euro nachgenannt worden war, in der Zielgeraden an der Außenseite richtig auf, und kam auf den letzten 100 Metern noch an allen Gegnern vorbei. Dabei hatte der Hengst zunächst nicht einmal viel Platz, doch das störte ihn bei seinem Angriffswirbel nicht. Nach tollem Ritt von Dettori, der das Rennen bereits 2001 mit Godolphins Kutub gewonnen hatte, kam Elliptique damit zu seinem ersten Gruppe I-Sieg.

„Ich hatte ein gutes Rennen, 200 Meter vor dem Ziel war er etwas faul, aber dann drehte er noch riesig auf. Wenn Andre Fabre ein Pferd nachnennt, dann kommt man gerne, und es war wieder einmal toll hier“, so Dettori nach dem Rennen.

Hochzufrieden war auch Peter Schiergen mit Gestüt Ammerlands Royal Solitaire. „Das war eine Superleistung, optimal“, so der Trainer, dessen Stute die beste deutsche Teilnehmerin war, und eine Klassepartie zeigte. Hinter der Siegerin der Badener Meile kam Potemkin auf den dritten Platz, mit dem Besitzer Klaus Allofs, der sich den Besuch in Riem nicht nehmen ließ, auch gut leben konnte.

Auf Platz vier landete Iquitos, der einmal mehr eine starke Form zeigte. „Leider musste er in der Zielgeraden innen auf dem schlechteren Boden kommen“, haderte Trainer Hans-Jürgen Gröschel etwas mit dem Schicksal. Die Viererwette bezahlte 18.767:10 Euro. Fünfter wurde Articus vor Nymeria und Brisanto.

Am Gesamtstand in der German Racing Champions League hat sich nichts geändert. Hier liegt weiter Ito, der im Großen Dallmayr-Preis nur den achten Platz belegte, mit 14 Punkten an der Spitze, gefolgt von Iquitos, der nun zwölf Punkte auf seinem Konto hat. Auf Rang drei befinden sich nun gemeinsam Isfahan, Boscaccio und Elliptique mit je zehn Punkten.

Bei den Jockeys hat weiter Filip Minarik mit 15 Punkten die Pole-Position vor Stephen Hellyn, dessen Konto zwölf Zähler aufweist. Bei den Trainern ist es inzwischen an der Spitze auch enorm spannend. Hier liegt Jean-Pierre Carvalho mit 21 Punkten noch vorne, doch sitzt ihm Andreas Wöhler, der es aktuell auf 20 Punkte bringt, dicht im Nacken. Dritter ist Markus Klug mit 16 Punkten.

Der nächste Lauf zur German Racing Champions League ist der Henkel-Preis der Diana, der am 7. August in Düsseldorf ausgetragen wird.

Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter www.german-racing.com/champions-league.

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Das Zweijährigenrennen, das über 1400 Meter führte, war mit Pferden aus fast allen großen deutschen Trainingsquartieren sehr gut besetzt. Und mit Gestüt Ammerlands Debütanten Navarra King sah es wohl auch einen talentierten Sieger. Der Lope de Vega-Sohn setzte sich als 53:10-Chance unter Andrasch Starke sicher mit einer halben Länge Vorsprung gegen den bereits Rennerfahrung besitzenden Magellan durch. Bereits Navarra Kings Mutter Navarra Queen war als Gruppesiegerin ein gutes Pferd. Nun könnte der Hengst in das Zukunftsrennen in Iffezheim gehen.

Ebenfalls ihr erstes Rennen, allerdings beim 19. Start, gewann im Maidenrennen für die älteren Pferde über 2000 Meter die von John David Hillis trainierte Onenightinbangkok, die unter dem englischen Azubi Rob Fitzpatrick zur Quote von 155:10 mit der Ausreißtaktik gegen Navio und Banfasheh zum Zuge kam.

Das war nicht der einzige Sieg für John David Hillis, denn der Lokalmatador gewann auch noch das letzte Rennen, den Ausgleich IV über 2400 Meter, als der niederländische Amateurreiter Roy van Eck die 23:10-Favoritin Snowhite zu einem leichten Sieg über Scataro und Dance With Me führte.
Einen guten Dreijährigen dürfte man im Maidenrennen über 2000 Meter gesehen haben, denn der von Waldemar Hickst trainierte High Chaparral-Sohn Tirano (28:10) gewann unter Stephen Hellyn Start-Ziel ganz überlegen gegen Miss England und The Dancing Fairy. Von dem Hengst, dessen zweiter Start es erst war, sollte man sicher noch mehr zu sehen bekommen.

Einen Favoritensieg gab es auch im Maidenrennen des Derbyjahrgangs über die Meile, doch musste der Riemer Vizepräsident Franz Prinz von Auersperg ganz schön schwitzen, bis der Sieg seiner Princess Asta (Andreas Suborics) aus dem Stall von Mario Hofer unter Dach und Fach war, denn die 19:10-Chance siegte erst nach Zielfotoentscheid mit kurzem Kopf Vorsprung vor Flame.

In den Stall von Hans-Jürgen Gröschel ging der Ausgleich III über 2200 Meter, als sich der wenig geprüfte Vierjährige Itobo mit Francesco Ladu im Sattel überlegen gegen Attilio und Classic Blues behauptete.

Ein richtig gutes Pferd scheint der von Ralf Rohne trainierte Dreijährige Wild Horse zu sein, denn der Lord of England-Sohn kam im Ausgleich II über 2200 Meter bei seinem erst vierten Start bereits zu seinem dritten Sieg, nachdem er erst zuletzt in Hamburg erfolgreich gewesen war. 83:10 gab es auf den Sieg des von Jozef Bojko gerittenen Hengstes.

Einen ungarischen Sieg erlebte man im Ausgleich III über 1400 Meter durch Dragon Hunter aus dem Stall von Gabor Maronka, der unter Marc Lerner als 64:10-Chance gegen Rock to the Moon und die lange führende Bondi gewann.







 

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