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Fulminato triumphiert am Grünen Tisch

Dramatik pur im Zweijährigen-Rennen

Bremen 7. August 2016

Hochtalentierte Zweijährige dürfte man am Sommer-Sonntag auf der Galopprennbahn in Bremen gesehen haben. Denn im einleitenden Maxios Youngster Cup über 1.400 Meter präsentierten sich fünf Kandidaten aus den größten Ställen des Landes und mit bemerkenswerter Abstammung.

Gewaltig war das Vertrauen in die im Besitz von Jaber Abdullah stehende Zaffinah, die Andreas Wöhler in Spexard trainiert. Nach ihrem Einstand in Düsseldorf, als sie in bester Haltung am Übergang gestolpert und danach reiterlos geworden war, galt die Casamento-Tochter als 11:10-Favoritin.

Doch die Anhänger der heißen Favoritin mussten nicht nur mächtig schwitzen, sondern mit einer Niederlage leben: Der von Andreas Löwe erstmals aufgebotene Fulminato (57:10, D. Schiergen), der in vorentscheidender Phase von Zaffinah behindert wurde und einen Stopp hatte hinnehmen musste, flog auf freier Bahn regelrecht heran und hätte Zaffinah (J.-L. Silverio) beinahe noch erreicht. Die Disqualifikation war die logische Folge, Fulminato erhielt den Sieg zugesprochen. Oriental Eagle hielt nach längerer Führung den dritten Rang knapp fest. In jedem Falle dürften sich alle diese drei Kandidaten für kommende Aufgaben empfohlen haben. Die beiden Erstplatzierten besitzen eine Nennung für das Zukunftsrennen in Baden-Baden.

Dennis Schiergen ließ sich auch den 1.600 Meter-Ausgleich III nicht nehmen, Start-Ziel teilte er dem von Toni Potters aufgebotenen Dark Forrest (29:10) alles bestens ein, denn nie kamen Sorella und Si Signora an ihn heran, während die klare Favoritin Salamati von zweiter Position bald nicht mehr beschleunigen konnte.

Nach den starken Leistungen aus Bad Harzburg war der Erfolg von Heinrich Nienstädts Atlas Royal (42:10, St. Hofer) in einem 1.300 Meter-Handicap vorprogrammiert. Goldie Doll und Iggy vervollständigten die Dreierwette der Formpferde.

Auch eine lange Pause störte die Ittlingerin Loyalty (21:10, E. R. Weißmeier) in einer 1.600 Meter-Prüfung nicht im Geringsten. Völlig überlegen entfernte sich die von Waldemar Hickst entsandte Lando-Tochter von Kimbarjano und Caro Linka.

Sensationell gesteigert ist die immerhin schon siebenjährige Stute Gonscharga (48:10), die mit Amateur-Championesse Lena Mattes in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV locker gegen Hedda und Lacato den vierten Saisontreffer feierte. Ein Kompliment hat sich ihre Betreuerin Jördis-Ina Meinecke verdient.

Im Erinnerungsrennen für Rudolf Will gab es durch die von Günter Lentz aufgebotene So Nice (50:10, E.-M. Herresthal) einen Heimerfolg vor Ivrea und Wheredreamsare.

Das abschließende 2.100 Meter-Rennen war wie maßgeschneidert für die von Markus Klug vorbereitete Damour (12:10), die mit Coeur Link und Ebeltoft keinerlei Schwierigkeiten hatte.




 

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