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Seejagdrennen in Quakenbrück

Preis des SchillerGarten in Dresden

Dresden & Quakenbrück 1. September 2016

Natürlich gelten am Sonntag die meisten Blicke dem Geschehen in Baden-Baden. Aber es gibt auch attraktive Alternativ-Veranstaltungen. Eine solche geht in Dresden über die Bühne, wobei das beste Rennen unter dem Namen Preis des SchillerGarten (Ausgleich III, 1.400 m, 6. Rennen um 17 Uhr) über die Bühne geht.

Und die Partie ist wahrlich interessant. Jazz Bay (I. Poullis) gefiel in Bad Doberan ebenso wie Mystical Wind (C. Henrique) und ist ebenso weit vorne zu erwarten wie der formkonstante New Jersey (J. L. Silverio) und die aus dem Schiergen-Stall kommende Lagoa (V. Schiergen).

Innerhalb der gemischten Karte von neun Rennen präsentierten sich auch die Zweijährigen über 1.400 Meter (2. Rennen um 14:10 Uhr). Hier trifft die bei ihrem Debüt gleich siegreiche Lokalmatadorin Fashion Queen (I. Poullis), die sich anschließend in einem Listenrennen in Frankreich versuchte, auf die in Hoppegarten bestens debütierende Fährhoferin Dalila (V. Schiergen), sowie die sehr versprechend gezogenen Novizen Turfsonne (C. Henrique) und Bishapur (I. Poullis).

Wie schon im vergangenen Jahr hat der Dresdener Rennverein 1890 e.V. auch in diesem Jahr die Trabrennfahrer zum Trabrennen und erstmals auch zum Trabreiten nach Seidnitz eingeladen. 

Im letzten Jahr räumten die beiden Matzky-Schwestern Linda und Marlene Matzky ab und feierten zwei Siege. Sogar Trablegende Heinz Wewering, der wohl erfolgreichste Trabfahrer der Welt, war zu Gast in Dresden und zeigte sich begeistert von der Rennbahn und dem einzigartigen Flair.

Neben den Galopp- und Trabrennen können sich die Dresdner am 4. September auch auf den 1. Kunsthandwerkermarkt des Dresdener Rennverein 1890 e.V. freuen. Insgesamt 14 Aussteller werden dann ihre handgemachten Produkte im Rahmen des Renntages präsentieren. 


Quakenbrück

Auch die Rennbahn Quakenbrück tritt am Sonntag auf den Plan, mit der einzigen Rennveranstaltung in diesem Jahr. Aber diese hat es in sich, denn hier werden insgesamt 13 Prüfungen ausgetragen (Galopp- und Trabrennen). 

Natürlich darf man besonders auf den Preis der Fiama JCK Holding - Altes Artländer Seejagdrennen (12.500 Euro, 3.400 m, 13. Rennen um 18:25 Uhr) gespannt sein. Supervisor (J. Marinov) und Nuevo Leon (M. Quinlan) sind erprobte Routiniers, die auch hier mit all ihrer Erfahrung weit vorne sein sollten. Im Vorjahr war Nuevo Leon als Zweiter einen Rang vor Sekundant. Auch Geladi (V. Korytar) aus dem Champion-Stall von Pavel Vovcenko verdient Beachtung. Der Tscheche Long Pond (L. Sloup) lief gerade in Bad Harzburg sehr ansprechend.

Außerdem bietet man ein weiteres Jagdrennen mit einem selten gelaufenen Ausgleich U über 3.800 Meter (5. Rennen um 14:45 Uhr). Der Vovcenko-Schützling Alexander Lucas (V. Korytar) dürfte hier wie der in Bad Harzburg erfolgreiche Routinier Sekundant (M. Quinlan) und Ronnie Rockcake (P. Johnson) ein erster Anwärter sein. 

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