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Hofer-Schützling High Alpha macht im Prix des Chenes eine gute Figur

Klasse Frankreich-Bilanz

Chantilly 8. September 2016

Im Moment läuft es wirklich gut für die deutschen Gäste in Frankreich. Der zweite Platz des zweijährigen High Alpha aus Trainer Mario Hofers Krefelder Quartier heute im Prix des Chenes in Chantilly ist weiterer Stein in einem beachtlichen Mosaik aus Erfolgen, welches deutsche Vollblüter in jüngster Zeit hier zusammengefügt haben. Auch wenn Eckhard Saurens Wallach gegen den sich für noch größere Aufgaben empfehlenden Bahnfavoriten Akihiro am Ende klar den Kürzeren zog.

In der mit 80.000 Euro dotierten Gruppe-III-Prüfung hatte der Fuisse-Sohn unter Ioritz Mendizabal zuvor jedoch lange den Ton angegeben und sich auch gegen den zügig angreifenden und späteren Dritten National Defense  stets erfolgreich zur Wehr gesetzt. Aber zuletzt stand der 1.600-Meter-Test dann nur noch im Zeichen des von André Fabre für die Gebrüder Wertheimer vorbereiteten Deep-Impact-Sohnes Akihiro, der auch schon mit Maxime Guyon im Sattel bei seinem erfolgreichen Debüt in Deauville viel Eindruck gemacht hatte.

High Alpha bestätigte mit seinem zweiten Platz zugleich seinen jüngsten Listensieg im Criterium du Fonds Europeen de l’Elevage in Deauville. Auf jener Bahn, auf der ja bereits der Gruppe-II-Sieg von Stall Ullmanns Savoir Vivre im Grand Prix de Deauville für gewaltiges Aufsehen gesorgt hatte. Genauso wie eine Woche später der Gruppe-III-Treffer seines Stallgefährten Moonshiner im Prix de Lucèce in Saint-Cloud, der wie Savoir Vivre genauso von Trainer Jean-Pierre Carvalho in Bergheim betreut wird. Beide Adlerflug-Söhne waren natürlich die herausragenden Posten dieser momentanen Erfolgssträhne in Frankreich. 

Doch deutsche Gäste bestimmten in letzter Zeit auch in kleinerem Rahmen vielfach das Geschehen. Wie etwa in dieser Woche in Nancy, wo es am vergangenen Dienstag gleich vier Siege zu registrieren gab. Für Treffer Nummer eins sorgte dabei der von Waldemar Hickst vorbereitete Gaius Caesar des Stalles Königsforst unter Ronan Thomas im Prix de Villers les Nancy, ehe dann der Blume-Schützling Sindaco unter Pierre-Charles Boudot für den Stall Meerbusch im Prix Metropole du Grand Nancy zum Zuge kam. 

Anschließend war dann auch Stall Ad Episas‘ Kalahari Soldier, den Koen Clijmans ritt, im Prix de la Federation de l’Est nicht zu stoppen – und nach dem von Mario Hofer betreuten Wallach genauso wenig Stall Salzburgs Precious Fire, der in der Hand von Mickael Berto einen weiteren Sieg für das Riemer Quartier der jungen Trainerin Sarah Steinberg im Prix du Syndicat des Proprietaires de Chevaux de Courses sicherstellte.

Und last not least gelang tags darauf einem weiteren Starter von Waldemar Hickst noch ein Erfolg in Le Croise-Laroche, wo der von Marc Lerner gesteuerte dreijährige Mister Mogli mit viel Kampfgeist im Prix de Wasquehal für die Besitzergemeinschaft Bukhatoyarow und Kappushev die Kastanien aus dem Feuer holte.



 

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