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Dreijährige siegt im Honda – Fliegerpreis, aber Shining Emerald enttäuscht

Überraschung durch Princess Asta

München-Riem 11. September 2016

Als die Pferde zum Honda – Bayerischen Fliegerpreis in die Startboxen einrückten, wurde die Eventualquote langsam, aber sicher immer kürzer. Allerdings nicht jene der späteren Siegerin Princess Asta, sondern vielmehr die des Favoriten Shining Emerald. Letztendlich pendelte sie sich auf 14:10 ein. Doch wurde der Schimmel dieser Einschätzung in keiner Phase des Rennens gerecht. Eine Überraschung lag bereits früh in der Luft, und am Ende wurde es die große Stunde von Stall Antanandos dreijähriger Stute, die die mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Listenprüfung unter Maxim Pecheur äußerst sicher für sich entschied.

Keineswegs so unerwartet wurde die Partie von der am Platz trainierten Bondi sehr schnell angegangen, und zur allgemeinen Überraschung vermochte sich der heiße Favorit auch beim Passieren des Bogens kaum in eine bessere Ausgangsposition zu bringen, er verharrte auch hier noch weiter  in hinteren Regionen. Im Einlauf behauptete sich zunächst noch Bondi, doch ein ganzer Pulk rückte nun immer dichter heran. Je großer Druck auf die Stute wurde, desto mehr schmolz dann aber ihr Vorteil zusammen. 

Vorbei an ihr kamen letztendlich jedoch nur die Kandidaten, die – klammert man einmal die Fährhoferin Guavia aus – nach Form und Rechnung mit in Betracht zu ziehen gewesen waren. Einschließlich des enttäuschenden Shining Emerald, der freilich nur noch bis auf Platz vier hinter der besagten und über sich hinauswachsenden Guavia vorstoßen konnte.

Das Finale lag allein zwischen Princess Asta und der französischen Gaststute Holy Spring, die die unter den Farben des Derby-Siegers Pastorius laufende Camford-Cliffs-Tochter jedoch sehr, sehr sicher in den Griff bekam. Die Pflegebefohlene von Mario Hofer spulte die 1.300 Meter in der Zeit von 1: 16,7 Minuten herunter. Der Grad der Überraschung ihres Erfolges lässt sich natürlich auch an der Siegquote von 120:10 ablesen. 

Ihr Trainer hatte den Favoritenwettern unter den bei herrlichen Sommertemperaturen zahlreich erschienenen Besuchern auch zuvor bereits eine Enttäuschung bereitet, als sein Schützling Manipur mit Koen Clijmans im Sattel als Debütant im Preis vom Autohaus Bauer Ottobrunn GmbH den ebenfalls erstmals vor Publikum auftretenden und bis auf 18:10 heruntergewetteten Empire of the Star noch sicher niederrang und sich mit dieser Vorstellung durchaus für den Preis des Winterfavoriten am 16. Oktober empfehlen konnte. Die Kölner Prüfung gehört jedenfalls noch mit zu den Rennen, die in den kommenden Wochen auf der Agenda des vom Gestüt Etzean gezogenen Lord-of-England-Sohnes stehen.

Sogar als dreifache Sieger fuhren Trainer Gerald Geisler und seine Reiterin Eva-Maria Zwingelstein nach Iffezheim zurück. Das Team gewann zuerst mit der dreijährigen Winsome Academy vom Stall Hernstein, dann mit Stall Zugvogels vierjährigem Rock to the Moon sowie zum guten Schluss mit dem Wallach Kaminsky obendrein, der ebenfalls für den Stall Hernstein punktete.

Nach Hoppegarten ging ein Erfolg durch die Stute Baby Love, die René Piechulek für den Stall Honeycookiehorse und für Trainer Roland Dzubasz sicherstellte. Aber auch die Münchener Ställe gingen keineswegs leer aus. Für den ersten Riemer Sieg hatte gleich zu Beginn der Wallach Party Freak in der Hand von Claudia Fleißner gesorgt. Dies sehr zur Freude der Eigner des Gestüt Jettenausen wie auch von Trainer Werner Glanz.

Vor allem jedoch hielten die Lokalmatadoren das beste Handicap auf der Karte am Platz, den als Ausgleich II ausgeschriebenen Preis der Häusler Automobil GmbH & Co. KG, den Jeanette Stadlers Wallach Action Please aus dem Quartier von John Hillis unter Robert J. Fitzpatrick knapp vor der Stute Königin Ricke ins Ziels brachte. Sie machte den bayerischen Erfolg letztendlich komplett, während die Favoritin Fifth Avenue nie über Platz drei hinauskam.


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