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Stall Ullmanns Derby-Zweiter soll im Prix de l’Arc der Triomphe starten

Savoir Vivre bereit für Chantilly

Köln 15. September 2016

Inzwischen gilt es als fest beschlossene Sache, dass Stall Ullmanns dreijähriger Savoir Vivre am 2. Oktober im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe an den Start gehen wird. Das Rennen der Rennen in Frankreich muss im Zuge der großen Renovierungsarbeiten auf der Rennbahn Longchamp in diesem Jahr und voraussichtlich sogar auch noch in der Saison 2017 in Chantilly stattfinden, wo am vergangenen Sonntag ebenso bereits die wichtigsten Trials für den ersten Sonntag im Oktober ausgetragen wurden.

Spätestens seitdem der diesjährige Hamburger Derby-Zweite am 28. August den Lucien Barriere Grand Prix de Deauville (Gruppe II, 200.000 Euro, 2.500 Meter) gegen Siljan’s Saga, Erupt und Garlingari gewonnen hat, ist der Schützling von Trainer Jean-Pierre Carvalho in Frankreich keine unbekannte Größe mehr. 

Der jetzt für den „Arc“ bereite Adlerflug-Sohn zählt momentan zu einem vorläufigen Starterfeld mit genau 115 Namen. Erst wenn die Reugelder in Kürze anfallen werden und auch der Nachnenntermin verstrichen ist, wird das Feld zunehmend Kontur erhalten, ehe dann zur Starterangabe endgültig feststeht, gegen wie viele und gegen welche Gegner der deutsche Dreijährige über 2.400 Meter antreten muss.

Momentan winken allein dem Sieger in der wichtigsten europäischen Gruppe-I-Prüfung stattliche 2.875.000 Euro, während die weiteren Platzierten nach aktuellem Stand 1.143.000 Euro, 571.500 Euro, 285.500 Euro und 143.00 Euro bekämen.

Ein Ergebnis vom letzten Sonntag in Chantilly, aber auch das Resultat der Irish Champion Stakes tags zuvor in Leopardstown hat noch einmal für größere Bewegungen in den internationalen Wettmärkten gesorgt, allerdings die Favoritenstellung des Engländer Postponed nicht groß erschüttern können.


Der in dieser Saison noch ungeschlagene Dubawi-Sohn steht weiterhin an der Spitze aller Kandidaten. In diesem Jahr war er schon im März zweimal in Meydan erfolgreich, wo er „Dubai City of Gold“ und das Dubai Sheema Classic gewann. Danach siegte er noch im Queen Elizabeth II Coronation Cup in Espom und im Juddmonte International in York.

Kurz steht nach wie vor die zwei- und dreijährig nach acht Starts noch ungeschlagene diesjährige Prix-de-Diane-Gewinnerin La Cressonniere - und zunehmend kürzer mittlerweile außerdem der im Prix du Jockey Club erfolgreiche Almanzor. Mit dem jüngsten Erfolg in den Irish Champion Stakes konnte er seinen ohnehin schon sehr guten Ruf inzwischen noch einmal zusätzlich aufpolieren.

Was in ähnlicher Form für die vom ihm in Irland mit dreiviertel Länge geschlagene vierjährige Found gilt, der nach dieser Platzierung derzeit die größten Chancen von allen Pferden von Trainer Aidan O‘Brien eingeräumt werden.

Und was den vergangenen Sonntag in Chantilly angeht, so hat sich jetzt auch der japanische Hengst Makahiki ernsthaft mit in die Diskussionen um den diesjährigen „Arc“ eingebracht. Der Dreijährige und Derby-Sieger aus dem Land der aufgehenden Sonne gewann den Qatar Prix Niel zwar knapp, aber recht sicher gegen die gleichaltrigen Midterm und Doha Dream, wofür es anschließend überall nur gute bis sehr Kritiken gab.


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