Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Iquitos trifft im 54. Preis von Europa wieder auf Nightflower und andere Stars

Elektrisierendes Duell in der Champions League

Köln 24. September 2016

Das Grand Prix-Rennen des Jahres in Köln, der absolute Saisonhöhepunkt 2016 in der Domstadt und der 9. Lauf der German Racing Champions League: Der 54. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 16:25 Uhr) wird am Sonntag der absolute Festtag in der Domstadt.

Es kommt zum neuerlichen Duell zweier deutscher Star-Galopper: Iquitos (Ian Ferguson) übernahm nach dem Triumph im Longines – Großer Preis von Baden in Iffezheim die Führung in der Gesamtwertung dieser neugeschaffenen Serie und kann für eine Vorentscheidung sorgen. Der Schützling des Hannoverschen Altmeisters Hans-Jürgen Gröschel trifft erneut auf die damalige Zweite Nightflower (Andrasch Starke). Der „Galopper des Jahres 2015“ aus dem Kölner Stall von Peter Schiergen ist gleichzeitig die Titelverteidigerin im Europa-Preis. Man darf auf die erneute Auseinandersetzung dieser beiden Asse sehr gespannt sein.

Iquitos‘ Betreuer Hans-Jürgen Gröschel: „Er braucht keinem mehr etwas zu beweisen. Wir sind bescheiden und wollen, dass er gut läuft und seine Gesundheit immer mitspielt.“

Nightflowers Trainer Peter Schiergen: „Die Stute ist immer gut gelaufen, war bei ihrem letzten Start zwar reell von Iquitos geschlagen, aber sie hat sich weiter verbessert und kann bei einem günstigen Rennverlauf solch ein Rennen gewinnen. In der Arbeit zeigt sie sich sehr relaxed.“

Aber damit nicht genug. Im achtköpfigen Feld gefällt auch die enorm speedstarke Parvaneh (Antoine Hamelin) als frischgekürte Gruppesiegerin – im T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden. Ihr Besitzer Darius Racing von Dr. Stefan Oschmann legt nicht nur dank Derbysieger Isfahan eine sensationelle Saison hin. 

Gerade in Köln gilt Gestüt Röttgens Spitzenstute Kasalla (Adrie de Vries) als Publikumsliebling. Die Diana-Vierte ist ebenso mit von der Partie wie die Diana-Siegerin Serienholde (Eduardo Pedroza), die in Baden-Baden hinter Iquitos und Nightflower am zu schweren Boden gescheitert sein könnte. Ihr Trainer Andreas Wöhler nannte zur Vorstarterangabe am Mittwoch für 15.500 Euro den im Besitz von Australian Bloodstock stehenden Red Cardinal (Marc Lerner) nach, der sicherlich einen Aufgalopp vor dem Melbourne Cup bekommen soll. Nach drei Siegen in Folge war der Wallach unter der Regie des Engländers David Simcock zuletzt Dritter im Fünferfeld der Geoffrey Freer Stakes (Gruppe III) in Newbury, ehe er zu dem Erfolgstrainer aus Spexard bei Gütersloh wechselte. 

Für Sirius (Andreas Helfenbein) ist es nach Platz neun und zwei in den vergangenen beiden Jahren der dritte Start im Europa-Preis, so dass man ihn auch trotz der Pause beachten muss. 

Und dann wäre da mit Elite Army (Filip Minarik) aus dem mächtigen Godolphin-Stall von Dubai-Scheich Mohammed noch ein versprechender Gast aus England. Allerdings müssen sich die deutschen Cracks vor dem Schützling von Saeed Bin Suroor, der zuletzt 2011 mit Campanologist hier den Sieger stellte, gewiss nicht verstecken.

Großes Jackpot-Festival

Auch die Wetter kommen an diesem Tag voll auf ihre Kosten – im Preis von Europa lockt eine Premium-Dreierwette mit einer Garantie-Auszahlung von 15.000 Euro (inklusives eines Jackpots von 3.615,49 Euro).

Im Ausgleich I über 2.200 Meter (8. Rennen um 17:25 Uhr) wird ein Jackpot in der Zweierwette von 1.485,65 Euro ausgeschüttet. Hier bekommt es der fünffache Saisonsieger Northern Rock (B. Ganbat) u.a. mit dem fünfmal hintereinander zweitplatzierten Agosteo (M. Seidl) zu tun. Und mit Empoli (A. Starke) ist der Preis von Europa-Gewinner von 2014 am Start.

So richtig lohnt sich das Mitspielen in den beiden Viererwetten: 20.000 Euro Garantie-Auszahlung (inklusive 8.000 Euro im Jackpot) werden im 5. Rennen um 15:50 Uhr (Ausgleich III, 1.850 m) sowie 15.000 Euro Ausschüttung (einschließlich 2.500 Euro Jackpot) im 3. Rennen um 14:45 Uhr (Ausgleich IV, 1.850 m) ausgelobt.

Aber auch das weitere Rahmenprogramm mit insgesamt neun Prüfungen hat es in sich. Im Stutenpreis des Gestüts Winterhauch (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.850 m, 4. Rennen um 15:15 Uhr) treffen elf dreijährige und ältere Ladies aufeinander. Der Franzose Henri-Alex Pantall, ein Spezialist für derlei Rennen, könnte mit Godolphins Powder Snow (A. Lemaitre) nach dem Ehrenplatz in Baden-Baden nun wieder einen Treffer schaffen. Aus Deutschland sind die in Frankreich zur Sensationssiegerin avancierte Meliora (M. Lerner), La Dynamite (A. de Vries), Flemish Duchesse (A. Suborics) und Amazona (A. Helfenbein) nur vier chancenreiche Kandidatinnen.

Außerdem finden auch wieder Dreharbeiten mit Dieter Hallervorden zu seinem neuesten Kinofilm „Rock my Heart“ auf der Galopprennbahn statt.

Natürlich stehen auch die kleinen Gäste im Mittelpunkt. Ob beim Hüpfpferde-Rennen vor den Tribünen mit anschließender Ehrung auf dem Geläuf oder im beliebten Kinderland. Vom kostenlosem Ponyreiten über Kinderschminken, Hüpfburg, Fußballgolf, Hufeisenwerfen sowie Ritte auf Mr Ed, dem elektrischen Pferd und Wii wird alles angeboten, was die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen lässt und einen unvergesslichen Tag verspricht.

Champions League

Weitere News

  • Erstes Superhandicap geht an Riesenaußenseiterin

    Sensation durch Linnova in Bad Harzburg

    Bad Harzburg 22.07.2017

    Was für ein spannendes Highlight am ersten Meetingssamstag in Bad Harzburg: 20.000 Euro winkten als Preisgeld im ersten Superhandicap (Ausgleich III, 1.850 m). Ebenfalls eine derartige Summe wurde in der Viererwette als garantierte Auszahlung an die Wetter ausgeschüttet. Und es gab eine faustdicke Überraschung durch die von Regine Weißmeier trainierte Stute Linnova. Die 322:10-Riesenaußenseiterin, von ihrer Betreuerin noch als „Mummpferd für Bad Harzburg“ bezeichnet, schnappte mit Fabian Xaver Weißmeier im Sattel mit erstaunlichen Reserven noch die schon in Front gezogene Onyxa, während der Favorit Laquyood spät noch schnell wurde vor Nereus, der die Viererwette komplettierte – Quote: 400.000:10 Euro! Damit hatte ein Wetter richtig gelegen und bekam dafür stolze 20.000 Euro überwiesen.

  • Zawadi stark und Starke beendet Durststrecke

    Versprechender Start in die Harzburger Rennwoche

    Bad Harzburg 21.07.2017

    Versprechender Start in die Bad Harzburger Rennwoche ab der Mittagszeit mit einem PMU-Renntag (alle Rennen wurden auch nach Frankreich übertragen): Auf einer sehr gut besuchten Bahn wurde auch gleich guter Sport geboten. In einem 2.000 Meter-Ausgleich III gab es die Neuauflage einer Auseinandersetzung aus Magdeburg vor wenigen Wochen. Diesmal drehte die von Vera Henkenjohann in Verl trainierte Stute Zawadi (43:10) den spieß gegen ihren jüngsten Bezwinger Torqueville um. Mit starkem Endspurt lief die von Rene Piechulek bestens motivierte Kallisto-Tochter dem auch mit Aufgewicht stark anpackenden Torqueville sowie Cash the Cheque leicht davon.

  • Freitag 21. Juli 2017

    Verhandlung Oberes Renngericht

    Köln 21.07.2017

    Das Obere Renngericht hat am 18.07.2017 in der Besetzung Eugen-Andreas Wahler (Vorsitzender), Michael Becker, Kai-Uwe Herbst, Rolf Harzheim, Bernd Neunzig entschieden: Die Revision des Besitzers von Dschingis Secret vom 21.04.2017 gegen die Entscheidung des Renngerichts vom 03.04.2017 betreffend das IDEE 147. Deutsche Derby vom 10.07.2016 in Hamburg wird einstimmig als unzulässig verworfen. Die in diesem Protestverfahren angefallenen Gerichtskosten werden gegeneinander aufgehoben. Ihre außergerichtlichen Kosten trägt jede Partei selbst.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm