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Dennis Schiergen in Mannheim stark in Form

Barsig-Einlauf im Top-Handicap in Dresden

Dresden/Mannheim 25. September 2016

Wenn das kein Handicap war, das die Zuschauer von den Sitzen riss: Im Preis der Landeshauptstadt Dresden (Ausgleich II, 10.000 Euro, 1.500 m) gab es am Sonntag ein packendes Finale, aus dem am Ende die von Claudia Barsig in Dresden vorbereitete Tilara (57:10, M. Cadeddu) als hauchdünne Siegerin hervorging. Gerade noch bekam die Pomellato-Tochter die Trainingsgefährtin Connected und Franamanagh in den Griff. Der Jubel beim Barsig-Team war völlig berechtigt.

Mit seinem Halbbruder Millowitsch, der bereits als Youngster zum Gruppesieger avancierte, hat Ming Jung ein verpflichtendes Vorbild in der Familie. Im 1.500 Meter-Zweijährigenrennen landete der Kallisto-Sohn aus dem Quartier von Markus Klug Start-Ziel einen sehr sicheren Erfolg über die favorisierte Fährhoferin Wadia und die Lokalmatadorin Fashion Queen. Zur Quote von 40:10 hatte Rene Piechulek auf dem Hengst alles unter Kontrolle. Ming Jung besitzt Nennungen im Preis des Winterfavoriten, in mehreren Auktionsrennen und im Derby 2017. Für 58.000 Euro war Horst Pudwill bei der Jährlingsauktion der BBAG in seinen Besitz gekommen.

Nach einem starken Ritt der Münchenerin Claudia Fleißner ging der Sieg im 1.900 Meter-Ausgleich III an einen weiteren Lokalmatador – den von Lutz Pyritz aufgebotenen A Miracle (62:10), der Donau und Süße Maus in Schach hielt.

Erwartungsgemäß löste der von Andreas Wöhler für den Stall Unia trainierte Szoff (13:10, M. Cadeddu) in einem einfachen 1.500 Meter-Rennen seine Pflichtaufgabe sehr sicher gegen Doinyo, den einzigen ernsthaften Konkurrenten. 13:10 gab es auf den ersten Saisonsieg des im höheren Handicap bewährten Hengstes.

Die Rennbahn Mannheim war beim Saisonfinale am Sonntag Schauplatz dreier Fegentri-Weltmeisterschaftsläufe der Amateure. Eric Poretz schaffte zunächst in einem 2.500 Meter-Handicap auf Hans Rojans Alasdair (128:10) vor Olkaria und Nabakuk eine Überraschung. In einem 1.900 Meter-Handicap kam Sarah Schaffer auf El Duque (43:10) aus dem Stall von Christian von der Recke vor Lady Poseidon und Baker Man zu einem verdienten Erfolg.

Gonzague Cottreau hieß der Siegreiter von Goudevivre (35:10) aus dem Kölner Quartier von Sarah Weis, die es im 3.600 Meter-Jagdrennen viel leichter antraf als in Frankreich und Athou du Nord sowie Tinkers Lane hinter sich ließ.

Im Hauptrennen, dem Preis der Stadt Mannheim (Ausgleich III, 1.400 m) setzte sich der von Scen Schleppi gesattelte Glad Libero (56:10) unter Vinzenz Schiergen gegen Beacon Hill und Fuscano durch.

Gut verbessert präsentierte sich die von Peter Schiergen trainierte Ammerländerin Baltic Best (39:10), die unter Trainersohn Vinzenz Schiergen in einer 1.900 Meter-Prüfung für Dreijährige Lady Leoso und Runahead bezwang.

Schiergen-Triumph in der Schweiz
Einen schönen Erfolg landete Trainer Peter Schiergen auch in Dielsdorf/Schweiz: Im Grand Prix Land Rover (100.000 Franken, 2.475 m) siegte der Ebbesloher unter Dennis Schiergen.

Der von Mario Hofer für Eckhard Sauren in Mailand im Premio Vittorio di Caoua (Gruppe I, 275.000 Euro, 1.600 m) aufgebotene Diplomat (C. Fiocchi) wurde Fünfter – der Sieg ging an die Französin Waikika (G. Mosse).



 

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