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Viele deutsche Elemente am Super-Samstag in Chantilly

Top-Auftakt zum Arc-Meeting mit Allofs-Ass Potemkin

Chantilly 29. September 2016

Am Samstag startet das große Wochenende rund um das bedeutendste Galopprennen der Welt, den Prix de l‘ Arc de Triomphe – ausnahmsweise auf der Rennbahn Chantilly, da in Longchamp umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt werden. Mit einer Gruppe I- und vier Gruppe II-Prüfungen sowie einem Top-Rennen für Araber könnte der Auftakt kaum besser sein. Und natürlich sind auch Pferde aus Deutschland mit von der Partie.

Jean-Pierre Carvalho bietet im Prix Chaudenay (Gruppe II, 200.000 Euro, 3.000 m, 1. Rennen um 14 Uhr) mit sehr guten Chancen Stall Ullmanns Moonshiner (M. Guyon) auf, der mit dem Prix de Lutece (Gruppe III) gerade seine erste Gruppe-Prüfung gewann. „Maxime Guyon hat Moonshiner schon bei den letzten beiden Starts geritten. Das Pferd hat auf dieser Distanz gewonnen, was für kaum einen anderen der Teilnehmer gilt. Er ist in meinen Augen Mitfavorit“, versichert Trainer Jean-Pierre Carvalho.

Im Prix de Royallieu (Gruppe II, 250.000 Euro, 2.400 m, 2. Rennen um 14:35 Uhr) ist eine hiesige Stute am Start. Gambissara (A. Starke) aus dem Stall von Lennart Hammer-Hansen war Zweite in den Oaks d‘ Italia, anschließend gelang ihr weniger. 

Im Prix Dollar (Gruppe II, 200.000 Euro, 2.000 m, 4. Rennen um 15:50 Uhr) ist der im Mitbesitz von Klaus Allofs (gemeinsam mit der Stiftung Gestüt Fährhof) stehende Ex-Seriensieger Potemkin (E. Pedroza/A. Wöhler) natürlich gefährlich, zuletzt musste er im Preis der Sparkassen-Finanzgruppe in Baden-Baden nur den starken Polen Va Bank vor sich dulden. Man zieht diesen Start einem Auftritt im Preis der Deutschen Einheit in Berlin-Hoppegarten am Montag vor. 

Im Prix Daniel Wildenstein (Gruppe II, 200.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 17:12 Uhr) ist Torsten Rabers Hello My Love (E. Hardouin/C. Fey) eine Chance für einen deutschen Besitzer, doch wird die Aufgabe sicher sehr schwer. 

Im Qatar Handicap des Milers (70.000 Euro-Handicap, 1.600 m, 3. Rennen um 15:15 Uhr) bietet Peter Schiergen den auf Gruppe-Ebene gelaufenen Ross (A. Starke) nun im Ausgleich auf. Auch mit hohem Gewicht darf man ihn nicht auslassen. Torsten Rabers For Ever (A. Coutier/C. Fey) ist eine feste Größe in dieser Kategorie geworden und sollte den Sieg auf Dauer bestätigen können. 

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