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Zahlreiche Deutsche am Arc-Tag in Chantilly

Savoir Vivre aus Box 10 gegen 15 Konkurrenten

Chantilly 30. September 2016

Mit sieben Gruppe I-Rennen am Sonntag (über acht Millionen Euro werden am Wochenende insgesamt ausgeschüttet) ist das gesamte Programm rund um den Prix de l‘ Arc de Triomphe mit dem Deutschen Savoir Vivre am Sonntag in Chantilly sagenhaft. Der Ullmann-Hengst aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho (siehe auch unsere separate Vorschau) bekommt es mit 15 Konkurrenten zu tun. Er wird unter Frederick Tylicki aus Startbox 10 auf die 2.400 Meter lange Reise in diesem 5-Millionen-Euro-Event gehen.

Natürlich sind auch wieder Pferde aus Deutschland in den verschiedensten Prüfungen des Rahmenprogramms mit von der Partie.

Spitzen-Stuten messen sich im Prix de l‘ Opera (Gruppe I, 400.000 Euro, 2.000 m, 3. Rennen um 15:20 Uhr). Hier ist Deutschland durch die im Großen Dallmayr-Preis zweitplatzierte Ammerländerin Royal Solitaire (A. Starke/P. Schiergen), die danach Siebte im Prix Jean Romanet (Gruppe I) war, und die im Longines – Großer Preis von Baden drittplatzierte Pagella (A. Pietsch/J. Hirschberger) gleich zweifach vertreten. „Für Royal Solitaire war beim letzten Mal der Rennverlauf nicht so gut. Bei einem besseren Rennen kann sich überraschen“, sagt Peter Schiergen.

Im Prix de l‘ Abbaye de Longchamp (Gruppe I, 350.000 Euro, 1.000 m, 6. Rennen um 17:35 Uhr) greift Mario Hofer mit dem viermal hintereinander erfolgreichen Eskimo Point (T. Piccone) nun gegen die Top-Sprinter aus der ganzen Welt an. Zu den großen Außenseitern zählt die Hoppegartener Listensiegerin Porthilly (G. Mosse) aus dem Stall von John Hammond.

Den Abschluss des Arc-Wochenendes bildet der Prix de la Foret (Gruppe I, 300.000 Euro, 1.400 m, 7. Rennen um 18:15 Uhr). Hochinteressant scheint die im Besitz von Ex-Fußball-Profi Markus Münch stehende und auch trainierte Spectre (P.-Ch. Boudot) – die Klassestute war tolle Zweite im Prix du Moulin (Gruppe I).


 

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