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Britischer Erfolg im Prix de Conde – Hyper Hyper guter Zweiter

Sichere Sache für Frankuus

Chantilly 8. Oktober 2016

Die Serie der britischen Erfolge in Frankreich reißt nicht ab. Nach den zahlreichen englischen Siegen während des Meetings rund um den Prix de l’Arc de Triomphe am vergangenen Wochenende in Chantilly setzte heute ein Zweijähriger von der Insel erneut einen beeindruckenden Akzent auf der Bahn mit der pittoresken Schlosskulisse, als der Frankel–Sohn Frankuus den Prix den Conde auf die andere Seite des Kanals entführte.

Mit Ioritz Mendizabal im Sattel gewann der in seiner Heimat schon als zweifacher Sieger in Erscheinung getretene Youngster aus dem Quartier von Mark Johnston das mit insgesamt 80.000 Euro dotierte Gruppe-III-Rennen über 1.800 Meter gegen den Außenseiter Prinz Hlodowig sowie den heißen Favoriten Waldgeist mit einem Hals sowie einem Kopf. 

Platz vier besetzte vier Längen hinter dem vorderen Trio Eckhard Saurens High Alpha aus dem Krefelder Stall von Mario Hofer, der unter Christophe Soumillon zwar vorne zunächst lange die dominierende Figur gewesen war. Doch in der entscheidenden Phase hatte der deutsche Gast dann nichts mehr zuzusetzen, um dem jetzt ernst machenden Frankuus wirkungsvoll Paroli zu bieten. Laut Mario Hofer soll High Alpha jetzt erst einmal eine Pause erhalten. 

Auch der nie weit dahinter liegende Waldgeist, ein Galileo-Sohn der Monsun-Tochter Waldlerche, der für die Interessen des Gestüts Ammerland sowie des Newsells Park Studs, aber auch die von Michael Tabor und Susan Magnier läuft, schien bereits gänzlich geschlagen. Dann aber raffte er sich bei seinem erst zweiten Start noch zu einem starken Schlussakkord auf und endete letztendlich keineswegs allzu weit zurück.

Der Fuchs hatte bei seinem Debüterfolg bereits gewaltig Eindruck gemacht, sodass seine klare Favoritenrolle keineswegs unerwartet kam. Insgesamt betrachtet machte der von André Fabre betreute Zweijährige aus der Ravensberger Waldrun-Familie allerdings noch einen sehr grünen Eindruck und enttäuschte so gesehen in der Hand von Pierre-Charles Boudot selbst in der Niederlage in keiner Weise.

Für das Lager von High Alpha gab es gleich anschließend indes noch ein kleines Trostpflaster im Criterium de Vitesse. In dem mit insgesamt 65.000 Euro dotierten Listenrennen über 1.000 Meter besetzte nämlich High Alphas Stall- und Trainingsgefährte Hyper Hyper hinter dem Außenseiter Becquamis den zweiten Platz. Den Gewinner ritt dabei das hierzulande keineswegs unbekannte Jungtalent Antoine Werle, während der Hofer-Schützling einmal mehr von Christophe Soumillon gesteuert wurde.


 

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