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Karlshoferin triumphiert erneut im Auktionsrennen

Alwina dominiert erneut in Dortmund

Dortmund 9. Oktober 2016

Duplizität der Ereignisse vor 4.000 Zuschauern am Sonntag auf der Galopprennbahn Dortmund. Schon vor drei Wochen hatte Gestüt Karlshofs zweijährige Alwina hier ein BBAG Auktionsrennen gewonnen. Und auch diesmal war die von Henk Grewe in Köln für die Zuchtstätte der Familie Faust vorbereitete Areion-Tochter im Großen Preis von Wilo – BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.600 m) auf zweihundert Meter längerer Strecke die dominierende Figur.

Unter dem Franzosen Antoine Hamelin war die 20:10-Favoritin aus einer der beantragten Außenboxen schnell an der Spitze auszumachen und gab diese zu keinem Zeitpunkt ab. Kurz sah die Co-Favoritin Qool gefährlich aus, aber Alwina parierte diese Attacke und löste sich am Ende wieder in toller Manier mit zweieinviertel Längen. „Alles lief wie erwartet“, kommentierte Henk Grewe. „Alwina ist ein tolles, unkompliziertes Pferd. Noch dazu ist sie ausgesprochen ehrlich, gibt alles und zieht immer wieder an. Wenn alles glatt läuft, dann gehen wir mit ihr in den Preis der Winterkönigin nach Baden-Baden.“ Beim fünften Start war es der dritte Erfolg von Alwina, die nun 25.000 Euro Siegbörse mit nach Hause brachte.

Dahinter wurden gegenüber dem jüngsten Auktionsrennen einige Plätze getauscht. Qool stand für den Ehrenplatz knapp nach Hause. „Wir können zufrieden sein. Im nächsten Jahr wird es weitergehen, ich sehe ihn ihr ein Pferd für 2.000 Meter und weiter“, so Trainer Markus Klug.

Die Ittlingerin Larea wurde noch enorm flott und schon sich auf den dritten Rang, knapp an Near Big vorbei, die lange noch bessere Möglichkeiten anmeldete. „Unsere Stute ging am Ende so richtig weiter und war das schnellste Pferd“, war Lareas Besitzer Manfred Ostermann sehr zufrieden.

Schon seit vielen Wochen hat Toni Potters seine Pferde bestens in Schuss. Der Großenknetener Trainer eröffnete den Nachmittag auch mit einem fälligen und überzeugenden Treffer von Edith Jörgensens Footloose (31:10), die in einer 1.400 Meter-Prüfung unter Adrie de Vries Start-Ziel früh allein auf weiter Flur war. Pascal Werning hielt bei seinem Comeback im Rennsattel auf Admiral bequem den Ehrenplatz vor Gittan. Da Letztgenannter den fünftplatzierten Part of Ireland behindert hatte, muss dessen Besitzer einen Gewinnausgleich in Höhe von 300 Euro bezahlen.
„Sie war wirklich an der Reihe. Bei Footloose handelt es sich um eine etwas spätere Stute“, so Potters.

Unter sich waren die Favoriten im wettstar.de-Rennen (Ausgleich IV, 2.000 m), als Camberwell (39:10) nach einem frühen Vorstoß unter Rene Piechulek seine Platzserie gegen Rock of Tiger und Huan beendete und locker voraus war. „Dreimal ist er hintereinander am Rennverlauf gescheitert. Jetzt lief alles normal“, berichtete Siegtrainer Dr. Andreas Bolte.

Sträflich unterschätzt hatten die Wetter in der 2.000 Meter-Dreijährigen-Prüfung die erstmals von Waldemar Hickst für den Stall Dipoli aufgebotene Inessa (136:10). Doch unter Andreas Suborics verfügte die Samum-Tochter, die seit ihrem Einstand im Mai (für Melanie Sauer) nicht mehr gestartet war, über die größeren Reserven als die heiße 16:10-Favoritin und Ito-Schwester Igraine und Quiliano. „Als Melanie Sauer aufgehört hat, ist Inessa zu mir gekommen. Sie war nicht ganz in Ordnung, kann aber etwas galoppieren, wie man gesehen hat“, so Hickst.

Ein besseres Handicap-Debüt konnte die in Magdeburg in der Maidenklasse erfolgreiche I love Lips (56:10) kaum geben. In einem 2.000 Meter-Ausgleich III wehrte die Sholokhov-Tochter des Stalles Lintec die Favoritin Loyalty und Onyxa problemlos ab. Kurioserweise bezwang damit Trainer Andreas Löwe seinen Nachfolger Andreas Suborics, der Loyalty steuerte. „I love Lips war ziemlich empfindlich auf fester Bahn und hat Zeit gebraucht. Da sie sehr gut drauf ist, werden wir auch in den nächsten Wochen im Handicap weitermachen“, so Löwe. Nach dem Ziel musste Sybille Vogt aus dem Sattel von Dynastie, doch ging nach ersten Eindrücken alles glimpflich ab, allerdings konnte die Amazone später nicht mehr reiten.

So richtig der Knoten geplatzt ist bei den von Roland Dzubasz aus Hoppegarten entsandten Flying Prince (108:10, St. Hellyn). Start-Ziel wehrte der Wallach beim zweiten Erfolg in Folge in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.600 m) die heranfliegende Atlanta, den Riesenaußenseiter Amparo und Real Promise ab. Die Dreier- und die Viererwette wurden nicht getroffen. In Kürze werden die Jackpots ausgespielt.

Ein ähnlicher Fall wie Flying Prince, allerdings eine Etage höher, ist der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte All Win (64:10, I. Ferguson). Mit langgezogenen Speed rauschte der Wallach in einem 1.400 Meter-Ausgleich III noch an Connected und Chicane vorbei und war damit wie schon in Köln nicht zu beeindrucken.

Im abschließenden 2.000 Meter-Ausgleich IV kamen die Favoritenwetter noch einmal auf ihre Kosten, als sich die nach vielen Platzierungen wahrlich überfällige Las Fuentes (23:10) in den Farben des Düsseldorfers Guido Schmitt leicht von Copy Cat und Leo el Toto löste. Andreas Suborics war auf dem Schützling von Waldemar Hickst für Sibylle Vogt eingesprungen und gewann sein zweites Rennen an diesem Tag.







 

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