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Wechsel des Melbourne Cup-Siegers in die Zucht in Vorbereitung

Protectionist beendet seine Rennkarriere

Spexard 2. November 2016

Vor exakt zwei Jahren sorgte er mit dem ersten Triumph eines deutschen Pferdes im Melbourne Cup für eine der absoluten Sternstunden der deutschen Zucht: Protectionist, aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar und in Training bei Andreas Wöhler, begeisterte aber nicht nur als Sieger im bedeutendsten Rennen Australiens die Rennsportfans. Auch die Siegesserie 2016 – nach der Rückkehr zu Wöhler in den Farben von Australian Bloodstock – mit Treffern u.a. im Großen Hansa-Preis und im Longines – Großer Preis von Berlin war beeindruckend und zudem ein Beweis für das große Können des Hengstes und auch seines Betreuers.

Doch nun ist die Rennkarriere von Protectionist beendet, der sechsjährige Sohn der Deckhengst-Legende Monsun wird auf eine Laufbahn als Deckhengst vorbereitet, wie GaloppOnline.de unter Berufung auf australische Medien berichtet.

Dort wird Luke Murrell, der Director von Australian Bloodstock, wie folgt zitiert: „„Er hat uns so viel gegeben, und wir wollen jetzt machen, was das Beste für ihn ist. Andreas Wöhler und sein Team glaubten, dass er erste Zeichen zeigt, dass es nun genug für ihn ist, und mit Blick auf das bestehende große Interesse in züchterischer Hinsicht beenden wir seine Karriere.“

Bei 22 Starts gewann Protectionist acht Rennen und war weitere viermal platziert. Er ließ sich durch mehrere Auszeiten nie aus der Bahn werfen. Seine Gewinnsumme beläuft sich auf 2.720.971 Euro. Für den deutschen Rennsport war er als Rennpferd ein Aushängeschild. Seiner Zucht-Karriere darf man voller Spannung entgegensehen.

 

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