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Klug-Trio gegen Allofs-Ass im Ratibor-Rennen

Großes Gruppe-Finale 2016 in Krefeld

Krefeld 4. November 2016

Top-Finale am Sonntag auf der Galopprennbahn in Krefeld: Denn der letzte Renntag der Saison auf dem Stadtwald-Kurs wird ein ganz besonderes Event. Hier endet die Saison der deutschen Grupperennen 2016, und gleich zwei Prüfungen dieser Top-Kategorie werden hier ausgetragen.

Neun exzellente und natürlich besonders hoffnungsvolle Zweijährige nehmen den Großen Preis von Link in Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe - Herzog von Ratibor-Rennen Krefeld (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m, 5. Rennen um 13:30 Uhr) ins Visier. Mit drei Kandidaten stellt Trainer Markus Klug nicht nur ein Drittel des Aufgebots, sondern auch die Qualität seines Trios besticht. Kastano (Andreas Helfenbein) setzte sich in den Farben der Gestüts Newsells Park und Röttgen in Baden-Baden in toller Manier durch, während der Röttgener Windstoß (Maxim Pecheur) in starker Gegnerschaft in Köln brillierte.

Hier kommt es auch zu einer teilweisen Neuauflage des Preis des Winterfavoriten drei Wochen zuvor. Der von Markus Klug für den Stall Reckendorf trainierte Colomano (Martin Seidl) wurde auf der Zielgeraden behindert und verlor völlig seine Aktion. Sonst wäre er wesentlich weiter vorne als auf Rang fünf gewesen. Der im Besitz von Eckhard Sauren stehende Real Value (Stephen Hellyn) aus dem Krefelder Stall von Mario Hofer könnte für einen Heimsieg sorgen. Sein dritter Platz in dem Kölner Prestigerennen war aller Ehren wert, zumal der Hengst ebenfalls einen alles andere als glatten Rennverlauf hatte.

Auch für Peter Schiergens Ittlinger Enjoy Vijay (Filip Minarik) entwickelte sich die Schlussphase in Köln sehr ungünstig, so dass er gemeinsam mit Andreas Löwes Schützling Ardashir (Michael Cadeddu) nur auf einem der hinteren Plätze einkam.

Eine grandiose Saison legt Klaus Allofs als Mitbesitzer von Rennpferden hin. Für den Manager des VFL Wolfsburg, die Stiftung Gestüt Fährhof und Trainer Andreas Wöhler sollte Rolando (Jozef Bojko) eine scharfe Klinge schlagen. Der Hengst imponierte bei seinem Dresdener Debüt.

Zweite Attraktion ist der Große Preis von Rongo Food - Niederrhein-Pokal (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.050 m, 7. Rennen um 14:45 Uhr). Hier treffen im Elferfeld viele Pferde aufeinander, die sich zuletzt in der Baden-Württemberg-Trophy in Baden-Baden bereits miteinander auseinandergesetzt haben. Altmeister Andreas Löwe bietet den damaligen Überraschungssieger Palace Prince (Eddy Hardouin) auf, der wieder auf den dortigen Zweiten Devastar (Martin Seidl) trifft, der nun etwas günstiger in der Partie steht. Mit Palace Prince und Palang (F. Minarik) sattelt Löwe, der Ende 2016 seine Karriere beendet, seine letzten Starter in einem deutschen Grupperennen.

Gerade auf weicher Bahn ist auch mit Felician (Michael Cadeddu) zu rechnen. Und dann wären da auch noch gute Dreijährige wie Fast Lightning (Marc Lerner) oder Capitano (Alexander Pietsch).

Innerhalb der Karte von insgesamt acht Prüfungen verdient auch der 2.200 Meter-Ausgleich II (6. Rennen um 14:15 Uhr) einigen Kredit. Vielleicht kann hier Weltmeister (E. Hardouin), der Eckhard Sauren gemeinsam mit dem Kölner Fußball-Profi Marcel Risse gehört, wieder gewinnen. Eudokia (M. Pecheur), Memel (A. Pietsch), Yeah Cool (A. v. d. Troost) und Silicon Valley (I. Ferguson) gefielen zuletzt in Baden-Baden sehr. Dort war die sicherlich steigerungsfähige Papou (M. Lerner) sogar erfolgreich. Hier wird auch die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro ausgespielt.

Und es gibt mit dem Herbert Cohn Gedächtnis-Jagdrennen das letzte Jagdrennen der Saison (8. Rennen um 15:30 Uhr). Hier wird das Trainer-Championat im Hindernis-Sport entschieden. Pavel Vovcenko steht mit fünf Siegen an der Spitze und bietet hier die gute Koffi Lady (C. Chan) sowie Geladi (M. Miksovsky) auf. Christian von der Recke (vier Siege) kann mit Athou du Nord (P. Johnson) bzw. From Frost (S. Daroszewki) noch den Gleichstand schaffen. Audientia (J. Kratochvil) tritt als Vorjahressiegerin an.

 

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