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Münch-Stute lässt am Start alle Chancen

Deutsche Breeders' Cup-Starterin Spectre im Pech

Santa Anita/USA 6. November 2016

Die Herausforderung war groß, doch die deutsche Starterin beim Breeders‘ Cup in den USA auf der Rennbahn Santa Anita hatte enorm viel Pech: Die dreijährige Stute Spectre aus dem Sassenberger Stall von Ex-Fußballprofi Markus Münch (44) und in seinen Farben (MM Racing) bestritt am Samstag die Breeders‘ Cup Mile (Grade I, 2 Mio. Dollar, 1.600 m, Turf). Doch schon am Start war die Partie für die Siyouni-Tochter, die 2016 mit großartigen Platzierungen in französischen Gruppe I-Rennen (im Prix Jean Prat, im Prix Jacques le Marois und im Prix du Moulin) auf sich aufmerksam gemacht hatte, gelaufen.

ls die die Boxen öffneten, kam die 300:10-Außenseiterin überhaupt nicht auf die Beine und ging meilenweit hinter den anderen Pferden auf die Reise. Aus dieser aussichtslosen Position gab es für die von Javier Castellano gesteuerte Lady dann auch nichts mehr zu holen, so viel konnte sie nicht aufholen. Spectre endete in hinteren Regionen im großen und qualitätvollen 14er-Feld.

Ohnehin blieben die hochgehandelten Europäer hier völlig wirkungslos, während die Amerikaner den Ton angaben. Der von William Mott für Winstar Farm trainierte Tourist (134:10) raufte sich unter Joel Rosario gegen die heranstürmende Vorjahressiegerin Tepin knapp nach Hause, während Midnight Storm vor Ironicus Rang drei eroberte. Von den stark gewetteten Alice Springs und Limato war nicht viel zu sehen.

Arrogate entzaubert California Chrome

Absolutes Highlight der Veranstaltung war der Breeders‘ Cup Classic (6 Mio. Dollar, 2.000 m, Dirt). Mit California Chrome startete hier das beste Pferd der Welt. In einem elektrisierenden Finale sah der heiße Favorit unter Victor Espinoza auch bis wenige Meter vor dem Ziel wie der Gewinner aus, doch mit einer gewaltigen und enorm beeindruckenden Speedleistung flog der Dreijährige Arrogate noch knapp an ihm vorbei, während Keen Ice als Dritter schon mit großem Abstand folgte. Was für eine starke Leistung des von Bob Baffert für Juddmonte Farms von Khalid Abdullah trainierten Dreijährigen, auf dem Jockey Mike Smith einmal mehr seine großen Qualitäten demonstrierte. Auf Arrogates weitere Karriere dürfen die Galoppfans auf der ganzen Welt mehr als gespannt sein!

„Das war einer der besten Breeders‘ Cup-Ritte aller Zeiten“, sagte einer der US-Reporter, unmittelbar nachdem die Pferde im Turf (4 Mio. Dollar, 2.400 m) die Ziellinie passiert hatten. Denn mit einer sensationellen und völlig unerwarteten Taktik düpierte Seamus Heffernan auf dem Mitfavoriten Highland Reel in den Farben Derrick Smith, John Magnier und Michael Tabor die Konkurrenz.

Aus der äußeren Startnummer 12 eroberte er wie geplant bald schon die Spitze, doch Ende der Gegenseite verschärfte der zweite Coolmore-Jockey die Fahrt und wurde von der Konkurrenz nicht mehr gesehen. Der von Aidan O‘ Brien in Irland trainierte Globetrotter Highland Reel (48:10) bestimmte den Richterspruch und ließ sich auch durch die starke Schlussattacke von Khalid Abdullahs Flintshire nicht mehr beeindrucken.

Die Arc-Siegerin und Titelverteidigerin Found - in Chantilly einen Rang vor Highland Reel - verkaufte sich als Dritte nach einer mehr als strammen Saison abermals gut, musste aber von hinten zuviel Boden gutmachen. Mehr als diese Platzierung war nicht mehr möglich. 



 

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