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Deutsche Starter waren bereits in Deauville und Mons erfolgreich

Saisonstart mit vollen Akkorden

Deauville/Mons 3. Januar 2017

Eine beachtliche Frühform legten gestern die ersten deutschen Starter sowohl im französischen Deauville als auch in Mons in Belgien an den Tag. Gleich vier Erfolge wanderten nämlich in die Bundesrepublik, jeweils zwei auf jeder Bahn. Den Anfang hatte dabei der in Köln von Waldemar Hickst betreute Hengst Landjunge gemacht, der mithin als erster diesjähriger deutscher Auslandssieger in die Annalen des Rennjahres 2017 eingeht.

Stall von Hogens Schimmel, der schon bei seinem letzten Vorjahresstart in Deauville erfolgreich gewesen war, bestätigte damit auf Anhieb seinen vorausgegangenen Sieg. Unter dem jungen Nachwuchstalent Jefferson Smith endete der vierjährige Wiener-Walzer-Sohn mit ein-drei-Viertel Länge Vorsprung vor Zemindari und Ciboure und verdiente im Prix des Loges über 2.500 Meter mit diesem ersten Saisontreffer zugleich 10.500 Euro.

Direkt danach stand ihm der von Sarah Steinberg im München-Riem betreute, ein Jahr ältere Hengst Edington um nichts nach. Mit Tony Piccone im Sattel setzte sich der Dansili-Sohn auf derselben Distanz mit einem Hals gegen Already Famous sowie Big Bear durch, der mit ein-drei-Viertel Länge Abstand dahinter Platz drei besetzte. Dem Stall Salzburg spülte der erfolgreiche Auftritt von Edington genau 9.500 Euro in die Kasse. 

Später am Abend riss der deutsche Erfolgsfaden auch in Mons nicht ab. Beiden Gewinnern in Belgien ist gemeinsam, dass sie von Christian Freiherr von der Recke trainiert werden, der 2017 somit direkt mit einem Doppelschlag begann. Zuerst siegte sein Schützling Al Talk N No Do für Gudrun Busch mit viereinhalb Längen Vorteil und in der Hand von Jozef Bojko im Prix Rodrige gegen La Celerina und Lady Emerald.

Nur eine Stunde später brachte dann der nach über einem Jahr Pause erstmals wieder herausgebrachte Wallach Novalis aus dem Besitz von Eckhard Sauren sofort ein erfolgreiches Comeback zustande. Auf den weiteren Plätzen hinter dem von Alexander Pietsch gerittenen 14:10-Favoriten landeten die Außenseiterinnen Danziga und Sonic Rainbow. Der Soldier-Hollow-Sohn hatte zu guter Letzt einen Vorteil von drei Längen auf seiner Seite.



 

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