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Arrogate vs. California Chrome im Pegasus World Cup

Weltpremiere um 12 Mio. Dollar!

Florida 26. Januar 2017

Es ist eine Weltpremiere am Samstag im Gulfstream Park in Florida: Mit dem Pegasus World Cup geht hier das neugeschaffene höchstdotierte Rennen auf dem Galopper-Globus über die Bühne. Mit 12 Millionen Dollar an Preisgeldern löst dieses Event den Dubai World Cup (10 Mio. Dollar) an der Spitze ab.

Der Austro-Kanadier Frank Stronach, Besitzer vieler großer Rennbahnen in den USA, hatte die anfangs viel belächelte Idee zum Pegasus World Cup, doch die 1.800 Meter-Prüfung verspricht schon bei der Erstauflage ein Mega-Rennen zu werden. Der Grundgedanke: Zwölf Pferde dürfen starten, eine Million Dollar kostet eine Startberechtigung, die man auch weiterveräußern konnte. Grade I-Sieger Noble Bird (J. Leparoux) - er gewann das Steven Foster Handicap - und der schon neunjährige Prayer For Relief (F. Geroux), der seit Dezember 2013 sieglos ist, aber demselben Besitzer wie Triple Crown-Held American Pharoah gehört, gelangten erst nach solchen Deals in das Aufgebot.

Es kommt zur mit großer Spannung erwarteten Revanche der beiden Protagonisten des Breeders‘ Cup Classic und am höchsten eingestuften Pferde der Welt: Arrogate (M. Smith), der neue Star, trifft auf California Chrome (V. Espinoza). Der Superstar und Dubai World Cup-Gewinner absolviert hier den letzten Start seiner grandiosen Karriere. Mit großem Speed entriss ihm der im Besitz von Khalid Abdullah stehende und von Bob Baffert trainierte Arrogate noch den Classic-Triumph, wobei California Chromes Jockey viel Kritik für seinen Ritt einstecken musste, da er möglicherweise die Angelegenheit zu leicht genommen hatte. 

Natürlich steht alles im Zeichen des Duells. Die Startboxen konnten unterschiedlicher kaum sein, Arrogate geht ganz innen aus der 1, California Chrome aus der ungünstigen Außenbox 12 ins Rennen.

Für die weiteren Pferde dürfte es nur um die Plätze ab Rang drei gehen. Todd Pletschers Neolithic (J. Velazquez) war Zweiter in den Disvovery Stakes (Gr. III). Keen Ice (J. Castellano) musste als Dritter im Classic schon die Überlegenheit von Arrogate und California Chrome anerkennen. Shaman Ghost (J. Ortiz) ist schon Grade I-Sieger (in den Woodward Stakes) und war im Clark Handicap einen Rang hinter Breaking Lucky (L. Contreras), der aber weniger Gewicht trug. Für die anderen Pferde sieht es noch schwerer aus.

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