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Wieder Heimsieg für Reiner Werning

Doppelsiege für Pietsch und von der Recke

Dortmund 4. Februar 2017

Es läuft bei Christian von der Recke: Wie schon in der Vorwoche sattelte der mehrfache deutsche Championtrainer auch am Samstagabend auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel wieder zwei Sieger. Zuerst punktete er mit der 71:10-Chance Dabadiyan in einem Ausgleich IV über 1.950. Im Sattel saß die Auszubildende Sonia Daroszewski.

Im Maidenrennen, ebenfalls über 1.950m, vertraute von der Recke dann dem erfahrenen Alexander Pietsch. Der Championjockey von 2015 ritt den vierjährigen Wallach Quick Step zu seinem ersten Sieg auf der Sandbahn. Als 19:10-Favorit trug er dabei das ganze Vertrauen der Wetter. Pietsch hatte zuvor schon für Ana Bodenhagen mit Prefect (97:10) gewonnen.

Germanwings und Thorpe Bay erfüllen die Erwartungen

Die mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung garantierte Viererwette brachte ein sehr populäres Ergebnis: Es siegte Germanwings (30:10) aus dem Stall von Regine Weißmeier mit Melina Ehm am Steuer. Die vierjährige Stute endete wie auf Flügeln vor Boccacina, Newnton Lodge und Zaunkönig in dem Ausgleich IV über 1.800m. Die Quote der Viererwette betrug 721:10 – ein Zeichen, dass viele den richtigen Riecher hatten.

Die sportlich wertvollste Prüfung des Abends, einen Ausgleich III über 1.200m, holte sich erwartungsgemäß Thorpe Bay (18:10). Der schon achtjährige Wallach wird in den Niederlanden von Piet Geert van Kempen trainiert. Einen Sprint in der tieferen Klasse sicherte sich Darrell Rivers (95:10) aus dem Stall von Marion Rotering, geritten von Lena Mattes.

Jubeln durfte auch Janine Beckmann wieder. In der Vorwoche hat sie in Wambel zwei Rennen gewonnen – dieses Mal war die reitende Besitzertrainerin mit Koonari (25:10) erfolgreich, mit der es Ende Januar „nur“ zum zweiten Rang gereicht hatte. Und das letzte Rennen des Abends ging an den Dortmunder Trainer Reiner Werning. Seine Auszubildende Mira Kraeber steuerte den sechsjährigen Wallach Nordsturm (52:10) zum sicheren Heimsieg – dem zweiten Erfolg für das Wambeler Trainingsquartier in diesem Jahr.

Dank an Günther Gudert

„Wir sind trotz der eher widrigen Umstände mit dem Renntag zufrieden“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Leider hatten wir einige kleine Felder, aber das ist angesichts der kalten Wochen, die das Training an vielen Orten erschwerten oder unmöglich machten, zu verstehen.“

Seinen besonderen Dank richtete Tiedtke an Günter Gudert vom Düsseldorfer Rennverein. „Da wir den Renntag eher kurzfristig von Neuss übernommen haben, hatten wir personelle Engpässe. Herr Gudert hat uns da ausgeholfen. Das ist ein gutes Beispiel für die wichtige Zusammenarbeit zwischen den Rennvereinen.“


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