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Toller und lukrativer zweiter Platz in der Wüste

Dubai-Deutscher Ross ganz stark

Dubai 16. Februar 2017

Die Petro-Dollars der Herrscher-Familie Al Maktoum sowie namhafte Sponsoren machen es möglich: In Dubai lockt für die Besitzer von Galopprennpferden enorm viel Geld. Allein am Top-Tag um den Dubai World Cup am 25. März 2017 sind Prämien in der schwindelerregenden Höhe von 30 Millionen Dollar zu verdienen. Das gibt es sonst nirgendwo auf dem Galopper-Globus.

Seit Anfang Januar wird für das große Event bei der Rennserie um den sogenannten Dubai World Cup Carnival auf dem ultra-modernen Meydan-Kurs geprobt. Und auch Deutschland ist mit von der Partie, mit dem im Besitz des Kölner Stalles Domstadt stehenden und von Trainer Peter Schiergen vorbereiteten Ross. Nach seinem fünften Platz vor wenigen Wochen präsentierte sich der fünfjährige Hengst nun am Donnerstag weiter gesteigert und in einer tollen Form.

In einem mit 160.000 Dollar dotierten Handicap über 1.400 Meter der Sandbahn erfreute Ross seine deutschen Fans und landete von vorletzter Stelle aus einen mehr als bemerkenswerten zweiten Platz, der mit 32.000 Euro auch ein stattliches Preisgeld in die Kasse seiner Besitzer spülte. Mit mächtigem Endspurt lief der von dem formstarken Holländer Adrie de Vries gerittene Deutsche, der als vierter Favorit im achtköpfigen Feld angetreten war, noch sehr stark an den leichten Sieger Stunned (Patrick Dobbs) heran und ließ den Dritten Encipher am Ende sicher hinter sich.

Man darf gespannt sein, wie es mit Ross in Dubai weitergehen wird. Für den großen World Cup-Tag besitzt er zwei Nennungen in den Millionenrennen. Gut möglich, dass er in der Wüste noch so manchen Petro-Dollar verdienen wird.


 

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