Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Diplomat und Noor Al Hawa kämpfen um Riesen-Preisgelder

Deutsches Galopper-Duo in Katar

Doha/Katar 21. Februar 2017

Rund zwei Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die kaum größer als unser Bundesland Hessen ist. Doch es handelt sich um eines der reichsten Länder auf dem Globus – Katar, eine Halbinsel am Persischen Golf, umgeben von Saudi-Arabien und Bahrain, dieses Öl- und Erdgas-Emirat ist schon jetzt als Ausrichter der Fußball-WM 2022 in den Schlagzeilen. Auch im Pferdesport setzt man immer mehr auf Internationalität.

Von Donnerstag bis Samstag findet hier das HH The Emir’s Sword Festival unter der Regie der Herrscher-Familie Al Thani in der Hauptstadt Doha statt. Und nach den Derbysiegen der deutschen Pferde Rogue Runner und Noor Al Hawa 2015 und 2016 sind auch diesmal zwei Top-Pferde aus hiesigen Top-Ställen mit von der Partie beim Kampf um die stattlichen Preisgelder.

Am Freitag greift Rogue Runners früheres Team um Besitzer Eckhard Sauren und Trainer Mario Hofer (Krefeld) an – im Irish Thoroughbred Marketing Cup, einem mit 200.000 Dollar ausgestatteten Gruppe II-Rennen über 1.600 Meter um 19:45 Uhr Ortszeit (17:45 Uhr deutscher Zeit). Diplomat heißt die Hoffnung, ein sechsjähriger Hengst, der 2016 mit dem Premio Presidente (Gruppe II) in Rom einmal mehr eine bedeutende Prüfung gewann. Der Holländer Adrie de Vries, derzeit in Dubai in Top-Form und dort noch am Vortag im Einsatz, steigt in den Sattel.

Starke internationale Konkurrenz wartet auf Diplomat, wie der von dem irischen Star-Trainer Aidan O‘ Brien vorbereitete Cougar Mountain (Donnacha O‘ Brien), der aus höchster Klasse kommt, oder Sovereign Debt (Andrew Mullen/David Nicholls) und Tupi (Sean Levey/Richard Hannon) aus England in einem großen Feld von 16 Pferden.

Auch die in Deutschland tätigen Jockeys Eduardo Pedroza (Mind Of Madness) und Marvin Suerland (Bretherton) geben sich die Ehre, wie auch Lanfranco Dettori, der wohl populärste Jockey der Welt ist der Partner von Extremist.

Nach dem Triumph im Qatar Derby, der völlig überlegen ausfiel, bietet der Spexarder Trainer Andreas Wöhler Noor Al Hawa (Adrie de Vries) am Samstag wieder in Doha auf. Die HH The Emir’s Trophy (Gruppe I, 16:15 Uhr Ortszeit, 14:15 Uhr deutscher Zeit) um eine Million Dollar ist das Ziel des vierjährigen Hengstes, der der Al Wasmiyah Farm aus Katar gehört. Einzig die weite Strecke von 2.400 Metern, die Neuland für ihn ist, sollte das Fragezeichen sein.

Auch Noor Al Hawa bekommt es im 16er-Feld mit starken Gegnern zu tun. Neben dem Amerikaner Royal Albert Hall (Alan Garcia) trifft er u.a. auf die Engländer Arab Spring (Lanfranco Dettori/Trainer Sir Michael Stoute) und Gabrial (Paul Hanagan/Trainer Richard Fahey), sowie denFranzosen Now We Can (Stephane Pasquier/Trainer Christophe Clement), der Winfried Engelbrecht-Bresges gehört, dem deutschen CEO des Hong Kong Jockey Clubs.  Eduardo Pedroza reitet die Ex-Französin Mango Tango.


 

Champions League

Weitere News

  • Dritter Derby-Sieg in Folge?

    Deutsche Galopper nach Katar

    Doha/Katar 18.12.2017

    Die letzten großen internationalen Highlights der Saison 2017 mit deutscher Beteiligung gehen in Katar über die Bühne. In dem reichen Wüsten-Staat lockt am 30. Dezember das Qatar Derby (500.000 Dollar, 2.000 m), das in den vergangenen beiden Jahren eine Beute hiesiger Pferde wurde – Rogue Runner und Noor Al Hawa gewann für Deutschland dieses Top-Rennen.

  • Mit 301 Saisonsiegen neue Maßstäbe gesetzt

    Europarekord für Christophe Soumillon

    Lyon/Frankreich 17.12.2017

    Der belgische Jockey Christophe Soumillon stellte am Samstagabend (16. Dezember 2017) in Lyon-la-Soie einen neuen Europarekord auf. Mit 301 Siegen übertraf der in Frankreich tätige Spitzenreiter mit einem großartigen Einsatz auf den verschiedensten Rennbahnen und vielen Reisen die erst 2016 geknackte Bestmarke von Pierre-Charles Boudot (300 Siege).

  • Top-Hoffnung für das Englische Derby 2019 genannt

    Sohn der deutschen Wunderstute Danedream

    Epsom 14.12.2017

    338 einjährige Pferde wurden am Mittwoch für das Englische Derby 2019 in Epsom genannt. Dazu gehört mit Faylaq ein von Dubawi stammender Sohn von Deutschlands Wunderstute Danedream. William Haggas trainiert den Hoffnungsträger. Als Nachkomme des führenden Beschälers Dubawi, der solche Cracks wie Postponed, Al Kazeem oder Dartmouth stellte, aus der deutschen Arc-Gewinnerin gelten ihm natürlich besondere Ambitionen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm