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Graditzer Chopin siegt vor Noor Al Hawa

Deutsches Super-Ergebnis in Katar!

Doha/Katar 25. Februar 2017

Katar, dem unermesslich reichen Wüstenemirat am Persischen Golf, galt auch am Samstag die Aufmerksamkeit der Galoppfreunde aus Deutschland. Denn am großen Abschlusstag des HH The Emir’s Sword Festival in der Hauptstadt Doha startete der von Top-Trainer Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitete Noor Al Hawa (im Besitz der Al Wasmiyah Farm aus Katar) in der HH The Emir’s Trophy (Gruppe I), einer mit 1 Mio. Dollar dotierten 2.400 Meter-Prüfung.

Dort, wo der vierjährige Hengst Ende 2016 bereits das Katar Derby gewonnen hatte, traf Noor Al Hawa, ein schon bei uns hochdekoriertes Pferd, auf starke internationale Konkurrenz aus den USA, England, Frankreich und natürlich den verschiedensten arabischen Ländern.

Unter Adrie de Vries gab der Wöhler-Schützling als Zweiter eine grandiose Vorstellung. Auf der ungewohnt weiten 2.400 Meter-Distanz setzte sich Noor Al Hawa aus dem Mittelfeld heraus im 16er-Feld noch sehr gut in Szene und brachte stolze 220.000 Dollar nach Hause!

Die sensationelle Ausbeute für Deutschland wurde aber erst endgültig perfekt durch den Sieg von Chopin: Der vom Gestüt Graditz gezogene Santiago-Sohn war nach einem extrem offensiven Ritt von Jockey Alberto Sanna an der Spitze früh ausgerissen, nachdem er unterwegs plötzlich das Tempo verschärft hatte.

Nie kam auch nur ein Gegner mehr an den Ex-Deutschen heran, der interessanterweise früher von Andreas Wöhler trainiert wurde. Für ihn hatte Chopin 2013 das Dr. Busch-Memorial (Gruppe III) in Krefeld gewonnen und war später für seine damals neuen Besitzer, die Katar-Herrscherfamilie Al Thani, sogar im Englischen Derby angetreten. Inzwischen ist er im Alter von sieben Jahren in Bahrain beheimatet und wird von Abdulla Kuwaiti für Maher Ebrahim Lutfalla vorbereitet. Mit einem Triumph Chopins hatte kaum jemand gerechnet.

Damit gab es in gewissem Sinne eine „deutsche Zweierwette“ durch Chopin und Noor Al Hawa! Was für ein Ergebnis! Dritter wurde Fundamental, während der favorisierte Engländer Arab Spring ebenso wie der im Besitz des Deutschen Winfried Engelbrecht-Bresges (CEO des Hong Kong Jockey Clubs) stehende Now We Can und Eduardo Pedrozas Ritte Mango Tango nicht in die engere Entscheidung fand.

Jockey Adrie de Vries hatte bereits zuvor einen Top-Treffer feiern können. Auf dem Ex-Engländer Mr Scaramanga gewann er die Al Biddah Mile (Gruppe II, 250.000 Dollar, 1.600 m) vor dem ebenfalls in Deutschland tätigen Eduardo Pedroza auf Pazeer.





 

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